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Sonntags in Zürich

Die erste Nacht in Zürich liegt hinter uns. Wir starteten voller Elan mit einem leckeren Frühstück in den Tag und planten die heutigen Aktivitäten.

Da Luna gestern nicht so gut gelaunt war und immer noch mit ihren ersten Zähnchen zu kämpfen hat, entschieden wir uns, es heute eher ruhig angehen zu lassen.

Gänzlich ungenutzt wollten wir den Tag allerdings auch nicht lassen, sodass wir uns auf den Weg zur nahegelegenen Bahnhaltestelle machten, um ein paar Haltestellen bis in die Zürcher Innenstadt zurückzulegen.

Dort angekommen, schlängelten wir uns durch die engen Gassen der historischen Altstadt, ehe wir uns auch schon auf dem weitläufigen Platz des Zürcher Fraumünsters befanden. Die katholische Kirche ist umgeben von mehreren Brunnen und Gastronomie.

Dahinter kann man auch schon den Limmat mit seinen vielen Brücken und die berühmten Spitzen der vielen Zürcher Kirchtürme entdecken.

Das Wetter spielte uns voll in die Karten, es war durchgehend sonnig mit leichtem Wind. Luna steht noch nicht so auf Sightseeing, sodass sie einfach unverbindlich ihre Augen geschlossen und erst nach einer guten Stunde wieder geöffnet hat.

In dieser Zeit schlenderten wir an den üblichen Sehenswürdigkeiten wie dem Großmünster und dem Nationalmuseum vorbei und genossen die entspannte Atmosphäre der Stadt. Hinter dem Museum machten wir es und noch kurz in einem Park gemütlich, sodass Luna sich auch ein wenig sportlich betätigen konnte.

Zu unserer Verwunderung waren durchaus viele Menschen unterwegs, obwohl am Sonntag die Geschäfte auch hier alle geschlossen haben. Lediglich einige Cafés und Restaurants konnten besucht werden.

Wir hatten kurz überlegt, ob wir uns heute einmal gönnen, im bekannten Zürcher Zeughauskeller zu dinieren, jedoch war der Außenbereich der Lokalität bereits mehr als gut gefüllt und Luna hat auch nicht eingesehen, dass die Eltern sich den Bauch vollschlagen, bevor sie ihren Brei bekommt!
Was die Chefin sagt, ist Gesetz! So machten wir uns langsam auf den Heimweg!

Zuhause wurde dann das Baby verköstigt, ehe wir an der Reihe waren. Aus den drei Zutaten Spätzle, Eier und Paprika musste heute das Menü gezaubert werden.
Das ist noch nicht einmal übertrieben, denn die vollkommen unbeschichtete Pfanne lässt weder Anrösten noch Wenden zu. Es bleibt einfach alles am Boden hängen und wird direkt schwarz. Wahrscheinlich wird die Pfanne nie wieder richtig sauber, was aber meiner Auffassung nach das Allerbeste für alle Beteiligten wäre!

Den restlichen Tag verbrachten wir dann in der Wohnung.

Da wir ja auch (manchmal) lernfähig sind, haben wir uns sogar schon auf das nächste Ziel festgelegt und uns erstaunlicherweise auch um eine Unterkunft gekümmert!

Für morgen stehen auch noch einige Highlights auf der Agenda auf die wir uns schon freuen!