Heute starteten wir mit frischen Brötchen und Croissants auf dem Hotelzimmer in den Tag. Nachdem all unsere Habseligkeiten wieder zusammen sortiert waren und das Baby von ihrem kurzem Schläfchen erwachte, ging es auch schon zum Check-Out.

Tomas wartete mit Luna vor dem Hotel, während ich unseren roten Flitzer aus der Tiefgarage holte. Danke Hotelrabatt kostete der Stellplatz für die zweite Tage „nur“ noch 36 € (vorher 50,40 €). Ich glaub wenn man Glück hat und ein billiges Ticket ergattert, kommt man günstiger mit dem ICE nach Freiburg.
Unser erster Stop war ein hiesiger ALDI, um sich mit einigen Lebensmitteln für die ersten Tage in der Schweiz einzudecken. Danach musste noch der Tank aufgefüllt werden.
Euphorisch fuhren wir los und verirrten uns direkt, mysteriöserweise landeten wir in der Fußgängerzone der Innenstadt. Man kann den Navis wohl doch nicht ganz so blind vertrauen.
Als wir wieder auf dem richtigen Pfad waren, starteten wir endlich durch. Unser heutiger Weg führte uns nicht wie vermutet über die Autobahn, sondern über die Bundesstraße 31. Jetzt ergab es auch Sinn, dass für eine Strecke von ca. 100 km 1 Stunde und 45 Minuten berechnet wurde.


Die Strecke verläuft durch den Hochschwarzwald und ist wirklich malerisch. Allerdings kostete sie mich auch einige Nerven. Es gab zahlreiche waghalsige Kurven und ständig ging es bergauf und bergab. Manchmal hatte ich wirklich Zweifel, ob der rote Flitzer es überhaupt hoch schafft. Unsere Lunalita hat davon nicht viel mitbekommen, da sie einmal wieder ihrer liebsten Beschäftigung im Auto nachgegangen ist – schlafen.

Nachdem wir hundert kleine Dörfer mit witzigen Namen passiert hatten, waren wir endgültig am Ende von Deutschland angekommen. In Bühl überquerten wir die Grenze zur Schweiz. Wir wurden gar nicht kontrolliert und konnten direkt weiterfahren.
15 weitere Minuten durch kleine Ortschaften haben wir endlich unser Ziel erreicht. Unsere Unterkunft für die nächsten zwei Nächte ist der Bauernhof Wydhof in Flaach.
Hier wohnen wir zwischen Kühen, Pferden, Hühnern und Ziegen.








Nach einer schmackhaften Portion Spaghetti erkundeten wir die Umgebung. Luna hat die erste Bekanntschaft mit dem Rasen gemacht, schien aber nicht sonderlich begeistert zu sein. Interessanter fand sie hingegen die Katze, die um uns herum schwirrte. Und so endet unser erster Abend in der Schweiz.














P.S.: Das einzig Nervige am Landleben sind die vielen Fliegen!
