Unser heutiger Vormittag gleicht eigentlich dem von gestern. Frühstücken, spielen, schlafen. Und schon war es wieder Zeit fürs Mittagessen. Heute gab es Reis und Fischcurry.














Um 15 Uhr starteten wir unseren Ausflug mit unserem Gastgeber Santha und seinem TukTuk. Knappe 5 km Fahrt trennten uns von unserem heutigen Ziel: Pidurangala.


Pidurangala ist ein ca. 200m hoher Magmablock, der eine tolle Aussicht auf die Felsenfestung Sigiriya bietet. Es ist besonders beliebt, den Felsen bei Sonnenauf- oder Untergang zu besteigen. Außerdem kann man auf dem Weg nach oben noch einen schlafenden Buddha bestaunen.
Da der Aufstieg mit vielen Stufen versehen ist, bot Santha an, den Berg mit uns zu besteigen. Dieses Angebot nahmen wir dankend an.
Auf dem Weg zu unserem Ziel sahen wir zwei Pfaue mit jeweils zwei Babies. Außerdem tummelten sich am Eingang schon eine Gruppe Affen, die es sich auf den TukTuks der Besucher bequem machten. Immer auf der Suche nach einem kleinen Snack.



Der Eintritt kostete für Tomas und mich insgesamt 2.000 LKR (knapp 6€). Dies ist ein weiterer Vorteil zum Sigiriya Lion Rock. Dort muss man nämlich stolze 30 USD pro Person zahlen.
Die ersten Stufen mussten wir barfuß laufen, aber danach hieß es: Schuhe an und rauf auf den Felsen. Gut, dass wir wenigstens jeder noch ein Paar festes Schuhwerk haben. Santha wanderte natürlich stilecht in Flip Flops.
Die darauffolgenden Stufen waren schon so steil und uneben, dass ich (Kathrin) am liebsten direkt umgekehrt wäre. Man muss dazu sagen, dass ich Leo in der Trage hatte und auch nicht die beste Kondition habe. Aber selbst Luna kletterte die Stufen wie ein kleines Äffchen hoch, was mich motivierte an der Hand unseres Guides weiterzugehen.


Nach circa 30 Minuten erreichten wir den schlafenden Buddha. Von hier aus hatte man schon eine wunderschöne Aussicht auf das Umland von Sigiriya. Außerdem saß auf den Füßen der Buddha Statue ein Chamäleon und wir konnten einige Fische in einem ca. 5 m tiefen Wasserloch beobachten.




Hier war für die Kinder und mich allerdings Schluss. Die letzten Meter bis zum „Gipfel“ sind nämlich nur durch Klettern zu erreichen. So machten wir eine Rast und die Männer gingen das letzte Stück alleine.















Nach knapp 20 Minuten waren die Männer wieder zurück. Luna ließ sich, mit der Aussicht auf Schokoeis, von Santha runtertragen. Unten angekommen, war ich dann doch ganz froh, den Aufstieg gewagt zu haben.



Nach einer kurzen Stärkung machten wir noch eine kleine Rundfahrt mit dem TukTuk. Es ging an einen See, wo man eine schöne Aussicht auf Sigiriya und Pidurangala hat. Außerdem drehten wir noch eine kleine Runde um den Löwenfelsen, bevor es wieder nach Hause ging.






Erschöpft machten wir uns fertig fürs Abendessen, ehe wir alle müde ins Bett fielen.


