Leider hieß es heute Morgen Abschied nehmen. Dieses Mal ging das Packen etwas schneller, sodass wir es (fast) ohne Stress recht pünktlich zum Frühstück schafften.

Zum Frühstück gab es heute String Hoppers und Brot.

Danach erfolgte der finanzielle Teil. Insgesamt hat uns der fünftägige Aufenthalt mit teilweise Vollpension, Wäscheservice usw. nur etwas mehr gekostet als eine (reine) Übernachtung in Dubai.
Den gestrigen dreistündigen Ausflug zum Pidurangala hat Inhaber Santha zum Beispiel gar nicht berechnet, nur die Fahrt mit dem TukTuk für umgerechnet ca. 5€ hin und zurück…
Daher war es uns dann schon fast peinlich, so einen geringen Betrag auf den Tisch zu legen. Auch wenn wir natürlich deutlich mehr als den Rechnungsbetrag gegeben haben…





Danach haben wir uns noch ins Gästebuch eingetragen und uns auf der Hauswand verewigt.



Wir holten unsere Sachen aus dem Zimmer, dann war auch schon unser Fahrer da.
Gut, dass wir das ,,große“ Auto gewählt haben, kleiner hätte es für unser ganzes Gerümpel nicht sein dürfen.
Wir wurden noch herzlich verabschiedet und dann ging es auch schon los. Wir verließen Sigiriya schweren Herzens, um unsere Zelte im ca. 90km entfernen Kandy aufzuschlagen.

Kandy ist mit 150.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Sri Lankas und liegt quasi genau in der Mitte des Landes.
Für die 90 km benötigt man hier nicht wie gewohnt eine Stunde, sondern knapp drei.



Unser Fahrer war gut aufgelegt und schaffte die Strecke sogar in zweieinhalb Stunden! Teilweise war die Straße kaputt und konnte aufgrund der Schlaglöcher nur im Schritttempo befahren werden. Mal wurde gestoppt, weil Kühe oder ein Leguan die Straße überquert haben.

Je näher wir uns Kandy näherten, umso besser wurde die Aussicht. Die Hauptstadt der Zentralprovinz liegt mitten in den Bergen, umgeben von Regenwald.
Endlich angekommen, wurden wir herzlich in Empfang genommen. Erst von den Affen, dann von den Hotelangestellten, die uns unser Gepäck abnahmen.
Unsere Unterkunft für die nächsten drei Übernachtungen haben wir so gewählt, dass wir mitten im Geschehen sind und die meisten Dinge fußläufig erledigen können.
Unser Zimmer ist deutlich geräumiger als das Letzte und der Ausblick ist toll.



Luna und ich haben direkt beobachten können, wie eine Affenfamilie eine Horde Schulmädchen aufgemischt hat.




Nach kurzer Verschnaufpause machten wir uns auf den Weg ins nahegelegene Einkaufszentrum.





Dort angekommen standen wir praktischerweise direkt vor dem Foodcourt. Dort haben wir uns erst einmal den Bauch vollgeschlagen. Nur Luna wollte ihre Pizza kaum essen und ernährte sich überwiegend nur von Naan.









Danach gingen wir auf die Suche nach pinken Slippers für Luna und wurden im zweiten Laden schon fündig.


Danach gab es noch ein paar neue Heftchen aus dem Bücherladen.



Im Erdgeschoss wollten wir noch Geld abheben und erlebten eine kleine Schrecksekunde, weil das nicht so recht klappen wollte.
Eine nette Dame wies uns darauf hin, dass die meisten ATMs nur für die einheimische Bevölkerung nutzbar sind und verwies und auf die internationalen ATMs. Dort hat es dann einwandfrei geklappt.
Zum Schluss ging es zum ersten Mal in einen srilankanischen Supermarkt, der den unseren schon recht nahe kam.



Hier wurde sich notdürftig eingedeckt und im Anschluss ging es zurück in die Unterkunft, wo wir den Tag gemütlich haben ausklingen lassen.


