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Schildkröten

Der Morgen verlief einmal wieder entspannt. Nach einem leckeren Frühstück und einer Runde Spielen im Sand, bereiteten wir uns auf unseren Ausflug vor.

Mit unserem gestrigen TukTuk-Fahrer machten wir uns auf den Weg zu einer knapp 11km entfernten Schildkröten-Auffangstation. An der Küste verteilt, gibt es viele dieser Hatcheries. Die Organisationen kümmern sich um kranke und verwundete Schildkröten und peppeln diese auf. Außerdem kaufen sie Fischern Schildkröteneier ab, brüten diese aus und lassen die Kleinen nach einigen Tagen wieder frei.

Diese Auffangstation war eine Empfehlung des Managers unserer Unterkunft. Leider entpuppte sich diese nicht als reine Auffangstation, sondern war eine Kombination mit einem Aquarium. Auch die Preise waren für hiesige Verhältnisse ziemlich happig. Wir überlegten erst wieder umzukehren, entschieden uns dann aber doch dafür, zu bleiben.

Ein Guide führte uns erst an einigen Aquarien mit Riffhaien, Seesternen und diversen Fischen vorbei. Er erklärte uns ein paar Basics zu den Tieren, bevor es weiter zu den Schildkröten ging.

Es gab hier verschiedenen Bereiche. Ein Sandbereich, wo die Eier vergraben waren, Becken in denen die wenige Tage alten Jungtiere schwammen und Becken mit verletzten Tieren. Einige von ihnen werden dort behandelt, weil sie z.B. Hautkrankheiten haben. Diese werden nach abgeschlossener Behandlung wieder freigelassen. Andere haben schwerwiegendere Verletzungen. Einer Schildkröte fehlten nach einem Haiangriff drei Beine, diese kann nicht mehr ausgewildert werden. Es gab auch Schildkröten, die nicht mehr untertauchen konnten, da sie zu viel Plastik gefressen haben. Außerdem gab es zwei Albinoschildkröten, die eine große Seltenheit sind. Aufgrund dessen werden diese auch nicht frei gelassen, da die Gefahr groß ist, das sie gefangen werden und auf dem Schwazmarkt verkauft werden.

Unser Highlight war aber, dass wir zwei Babyschildkröten am Strand nebenan freilassen durften. Wir gingen mit dem Mitarbeiter an einen Strandabschnitt, wo wir die Kleinen in den Sand absetzten. Mit teils wackeligen Schritten machten sie sich auf Richtung Meer.

Danach ging es noch einmal eine Runde durch ein weiteres Aquarium, bevor wir auch schon fertig waren. Unser Fahrer brachte uns wieder sicher nach Hause.

Für die Kinder folgte ein Päuschen, ehe es schon fast wieder Mittagessen gab. Danach hüpften wir alle noch in den Pool. Als die Kinder schliefen, genossen wir noch die Ruhe auf dem Balkon und fingen an, unsere Backpacks zu packen.