Durch die delikaten Klänge der Dorfkirche direkt nebenan waren wir direkt hellwach, nur Luna musste ausnahmsweise geweckt werden. Dennoch war sie guter Dinge und schenkte uns direkt ein Lächeln.
Nach dem Frûhstück packten wir uns -ob der Temperaturen unter dem Gefrierpunkt- dick ein und legten die knapp zehn Minuten zum Bahnhof Lauterbrunnen zurück.



Wir besorgten uns Zugtickets und warteten auf unsere Bahn, denn heute ging es in den Nachbarort Wengen!


Wengen gehört auch zur Gemeinde Lauterbrunnen, liegt in 1.274 Metern Höhe, beheimatet knapp über 1.000 Einwohner und ist autofrei!
Die zwölfminütige Fahrt erfolgte mit der Wengernalpbahn, der längsten Zahnradbahn der Welt!


Die Strecke führt teilweise steil bergauf und offenbart eine herrliche Aussicht hinab ins Lauterbrunnental, vorbei an weiteren kleinen Wasserfällen und Felstunneln.




Angekommen in Wengen, präsentierte sich der Ort ziemlich gemütlich bei zaghaften Sonnenschein und klirrender Kälte.

Auf den höheren Bergen im Hintergrund sowie auf den unzähligen Tannen auf dem Gebirgshang hatte sich bereits eine ordentliche Schneeschicht gebildet.






Wir schlenderten einmal durch die Shoppingmeile, wobei die meisten Geschäfte geschlossen waren und erst am Nachmittag wiedereröffnen. Hier geht halt alles etwas gemächlicher zu…
Wengen ist sehr beliebt für seine Seilbahn bzw. die Gondelfahrten, die bis zum Jungfraujoch führen. Der Gipfel in knapp 4.000 Metern Höhe wird daher auch „Top of Europe“ genannt.
Für Luna ist das allerdings ein bisschen zu hoch, sodass dies für uns nicht infrage kam.
Die Aussicht im Ort ist aber auch nicht zu verachten, oder?!



Wir irrten ein wenig planlos umher, kämpfen uns wieder einen steilen Hang, entlang an einigen Wohnhäusern der örtlichen Bevölkerung, hoch. Und wieder herunter.









Letztendlich haben wir Wengen einmal umrundet und waren wieder am Bahnhof angelangt. Nach einem Besuch in einer Souvenirhölle machten wir uns wieder auf den Rückweg. Die Prinzessin hatte Hunger und wollte Krabbeln!


Nach einem Einkauf im Supermarkt ging es zurück in unser temoräres Zuhause, wo zuerst Luna versorgt wurde und anschließend das Mittagessen zubereitet wurde.



Die Zeit rannte heute irgendwie, sodass wir nicht mehr viel Spannendes erlebt haben.
Den Einbruch der Dunkelheit haben wir dann noch kurz für eine „Nachtwanderung“ genutzt.

Auf den Straßen war um 20 Uhr bereits rein gar nichts mehr los. Außer ein paar Straßenlaternen und dem beleuchteten Staubachfall war die Stadt wohl schon kollektiv im Tiefschlaf.



