Heute steht einmal wieder ein Ortswechsel auf dem Programm. Es geht in das 150 km entfernte Sigiriya.

Nach einem ausgiebigen Frühstück wartete auch schon unser Fahrer auf uns (der selbe, der uns vom Flughafen abgeholt hat). Also schnell unsere Sachen geholt, ausgecheckt und los ging die Fahrt.


Unser Fahrer hat die Fahrzeit mit drei Stunden angegeben. Wir gurkten mit gemütlichen 40 km/h durch die verschiedensten Orte. Der Verkehr war auf den ersten Blick recht wuselig, aber bei weitem nicht so schlimm wie es z.B. auf Bali war. Es schien so, dass jedes Gefährt seinen Platz auf der Straße hatte und wollte man Überholen, hat man einfach gehupt.
Unser Fahrer fuhr uns sicher durch das bunte Treiben und nach knapp einer Stunde Fahrt ging es für einen Teilabschnitt auf die Autobahn. Hier durfte man immerhin 100 km/h fahren.
Leo war am Anfang wieder gar nicht begeistert vom Autofahren, aber glücklicherweise ist er eingeschlafen und hat fast die ganze Fahrt verschlafen.





In Dambulla (der nächstgrößere Ort vor Sigiriya) angekommen, machte der Fahrer einen kurzen Abstecher, um uns Affen und einen Tempel zu zeigen. Leider ging alles recht schnell, sodass wir keine Zeit für Fotos hatten.
Und dann kam es wie es kommen musste, wir wurden auf eine zwielichtige Verkaufstour in einen Gewürzgarten abgesetzt. Ein Guide führte uns durch den Spice Garden, erklärte uns verschiedenste Pflanzen und Kräuter und wofür sie in der Ayurvedischen Behandlung genutzt werden. Wir wurden mit allen Möglichen Cremes und Ölen eingeschmiert und durften einen leckeren Tee probieren. Eigentlich ganz interessant, wenn man nicht wissen würde, dass sie nur das Geld der Touristen wollen.

Genervt zogen wir davon, natürlich ohne etwas zu kaufen. Die letzten Kilometer vergingen schnell und schon waren wir an unserer neuen Unterkunft angekommen.
Die Mango Villa Sigiriya ist ein familiengeführtes Homestay, umgeben von verschiedensten Bäumen und Pflanzen. Wir wurden von der Inhaberin und ihren drei Kindern (eine erwachsene Tochter, ein Teenie-Sohn und ein dreijähriger Junge) empfangen. Kurz darauf kam auch der Inhaber vorbei.


Leo wurde direkt von der Familie auf den Arm genommen und umhergetragen. Und auch Luna erhielt erste Avancen von dem kleinen Jungen.


Nachdem wir uns in unserem Zimmer eingerichtet haben, ging es für uns zum Mittagessen, das die Inhaberin extra für uns zubereitet hat. Es gab Reis und Curry, welches vorzüglich geschmeckt hat.





Luna hat nach dem Essen auch ihre Scheu überwunden und sich mit dem Jungen angefreundet. Zusammen erkundeten sie das Haus der Familie und spielten auf dem Außengelände. Es ist faszinierend, dass Kinder nicht die gleiche Sprache sprechen müssen, um miteinander zu spielen.











Da wir hier nur ein kleines Zimmer haben, ging es für uns alle früh ins Bett. Wir hoffen, den fehlenden Schlaf der letzten Tage ein bisschen auszugleichen.

Achja: Unsere Schuhe sind natürlich nicht trocken geworden. Tomas hat einen kläglichen Versuch gestartet, sie mit dem Föhn zu trocknen, was aber nur zur Überhitzung des Föhns geführt hat. Naja, also nächstes Mal lieber nicht durch knöcheltiefe Pfützen laufen. Wieder was gelernt!

