• Beitrags-Kategorie:Costa Rica

Auf nach Alajuela

Heute ist mal wieder Ortswechsel angesagt. Nach dem Frühstück checken wir aus und warteten auf den Shuttle, den wir vorgestern bestellt haben.

Dieser kam auch ziemlich pünktlich und wir waren diesmal einer der ersten, die aufgesammelt wurden, was für uns freie Sitzplatzwahl bedeutete!

Wir fuhren einmal quer durch den Ort, um die restlichen Fahrgäste einzusammeln. Der skurillste Fahrgast war aber wohl ein Hund. Der Hund wahr wohl ein „Servicehund“ und begleitete sein Frauchen. So machte auch er es sich auf den Vordersitzen bequem und genoss die Fahrt und gelegentliche Streicheleinheiten.

Unser Fahrer gab an, dass wir jetzt ca. 4 Stunden bis zum Flughafen San José brauchen würden. Die ersten 40 Minuten wäre eine „Costa Rica-Massage“ inbegriffen. Also kurz gesagt: Unbefestigte Ruckelpiste!

Gegen 12 Uhr waren wir dann auch tatsächlich schon an unserem Ziel angekommen. Wir nutzen einen ungeplanten Stop aus, um den Bus schon früher zu verlassen.

Unser bestelltes Uber kam recht zügig und so waren wir nach knapp 10 minütiger Fahrt auch schon an unserem Hotel für die letzte Nacht in Alajuela angekommen.

Das „Hotel your House“ ist ein eher unscheinbares Hotel, welches aber über alles verfügt, was man so für eine Nacht braucht.

Die Kommunikation mit der Mitarbeiterin war ein bisschen schwierig, da sie nur spanisch sprach, aber auch hier durften wir wieder viel früher in unser Zimmer und das sogar ohne einzuchecken.

Nachdem wir uns ein wenig ausgeruht haben, plagte uns langsam ein Hüngerchen. Leider gab es, laut Google Maps, nicht so viel Auswahl in unserer Umgebung, weshalb wir uns für eine Bar in ca. 15 Minuten Entfernung entschieden.

Die Bar lag etwas abseits und als wir sie endlich gefunden haben, waren wir nicht sicher, ob wir hinein gehen oder lieber wegrennen sollten. Aufgrund mangelnder Alternativen entschieden wir uns für Ersteres.

Die Bar wirkte rustikal, aber auch ausgestorben. Aus irgendeiner Ecke kam dann ein Mann im Metallica-Shirt, der uns natürlich auf spanisch anquatschte. Auch die von ihm präsentierte Speisekarte war dementsprechend nicht auf englisch. War ja kein Problem, konnten wir ja zum Teil mit dem Google-Übersetzer entziffern. Irgendwann blieb der Mann aber einfach an unserem Tisch stehen und starrte uns an. Wir entschieden uns schnell für Reis mit Huhn, damit kann man in der Regel nichts falsch machen.

Wir fragten uns, ob dieser Mann wohl Kellner und Koch in Einem ist, später entdeckten wir aber noch einen weiteren Angestellten. Das Essen war erstaunlich lecker und es gab als Bonus sogar noch Pommes und Kartoffeln. Man darf sich also nicht von solchen Lokalen abschrecken lassen.

Danach pilgerten wir noch in einen Supermarkt, um uns mit den üblichen Dingen einzudecken.

Wieder im Hotel angekommen, nutzen wir die Zeit, um unsere Backpacks umzupacken und fingen mit der Datensicherung unsere Bilder an.

Am Abend checkten wir dann doch noch im Hotel ein und erfuhren, dass es morgen sogar noch ein kleines „Fruhstückspaket“ sowie einen gratis Airport-Transfer gibt. Toll, und das alles für nur 57 Dollar.

Wir genossen noch ein bisschen den Abend im Hotelgarten, bevor wir uns mit ein paar Videos ins Land der Träume beförderten.