Nach sechs Tagen Zandvoort hieß es heute Abschied nehmen. Wir brachen am frühen Morgen unsere Zelte ab und verließen unser Bungalow.
Da wir die Zeit zwischen Check-Out und Check-In in der neuen Unterkunft (vier Stunden) noch irgendwie überbrücken mussten, marschierten wir noch einmal in den Stadtkern nachdem wir das Auto bereits beladen haben.
Dort steuerten wir noch ein paar wenige Geschäfte an und ließen uns dann in einem stylischen Café mit Frühstückskreationen, frischem Smoothie und Kaffeespezialitäten verwöhnen.




Im Anschluss gingen wir zurück zum Auto und traten die Fahrt nach einem kurzen Tankstopp endlich an.

Nach zähen 30 Minuten über Feld und Wiesen, erreichten wir endlich die Autobahn und weitere 30 Minuten später kamen wir auch schon in der Stadt der Begierde an.
Nun wurde es etwas hektisch, da wir wohl gerade die Rush Hour erwischen, sodass wir erstmal ins falsche Parkhaus gefahren sind.
Den Fauxpas schnell korrigiert, wurde nun das korrekte Parkhaus anvisiert. Im Kreisverkehr ist dann auch noch fast so ein Klootzak seitlich in uns reingefahren, um uns 20 Sekunden später über eine durchgezogene Linie noch mit Tempo Drölfhundert zu überholen. Godverdomme!
Aber wir sind cool geblieben und haben wenige Minuten später unser Ziel im (richtigen) Parkhaus erreicht.
Falls ihr Euch schon gefragt habt: Wir befinden uns nun in Rotterdam, der mit ca. 650.000 Einwohnern zweitgrößten Stadt der Niederlande, gelegen in der Provinz Zuid-Holland.
Rotterdam ist vor allem bekannt für den größten Seehafen Europas und die beeindruckende Skyline durch die vielen Wolkenkratzer.
Wir haben uns für ein Apartment in einem Hotelkomplex – direkt am Hauptbahnhof gelegen – entschieden. Dadurch sind wir ziemlich flexibel zu Fuß unterwegs und sind perfekt an die öffentlichen Verkehrsmittel angeschlossen.







Nach der Ankunft mussten wir das Apartment (leider) noch einmal verlassen, weil wir noch nichts gegessen haben. Einkaufen mussten wir auch noch ein paar Teile. Dazu kam, dass Luna keinen Mittagsschlaf gemacht hatte, was der allgemeinen Stimmung nicht zugute kam.
Draußen war es im Stadtkern ziemlich busy – Samstagabend halt. So haben wir nur das nötigste eingekauft und uns etwas zu essen zum Mitnehmen beim Inder geholt.





Natürlich ist Luna dann kurz für ein paar Sekunden im Kinderwagen eingeschlafen. Um es vorweg zu nehmen: Aufgrund dessen war vor 21 Uhr nicht an schlafen zu denken…
Der erste Eindruck von Rotterdam ist ziemlich gut. Viele viele Geschäfte, stylische Restaurants und beeindruckende Gebäude. Mich erinnert es stark an die australischen Großstädte wie Sydney und Melbourne. Auch die unzähligen Zebrastreifen vereinfachen den Fußgängern das Leben enorm. Es gibt fast keine Ampeln hier und entsprechend keine Wartezeiten. Trotzdem muss man stets aufmerksam sein. Von überall können Autos, Fahrräder oder Straßenbahnen kommen.
Daheim angekommen, wurde schnell gegessen und dann auch schon das Abendprogramm eingeläutet.

Ein ganz schön anstrengender Tag, obwohl die Fahrt grundsätzlich nur eine Stunde gedauert hat.
