Unser heutiges Ziel erreichten wir nach 10-minütiger Autofahrt. Der Nationalpark Zuid-Kennemerland. Dieser erstreckt sich zwischen Zandvoort und Ijmuiden und zeichnet sich durch seine naturbelassene Dünenlandschaft aus. Außerdem findet man hier seltene Tier- und Pflanzenarten. Ein Highlight ist auch, dass auf einer Fläche von 300 Hektar 24 Wisente leben.



Der Startpunkt unseres Ausfluges war der Parkplatz des Besucherzentrums. Da dieses erst um 10 Uhr öffnet, verbrachten wir die übrige Zeit mit einem ersten Spaziergang durch den Nationalpark. Dieser führte uns an einen kleinen See, in dem sogar einige Leute schwammen. Luna erhielt direkt ein Kompliment für ihren schönen Wollwalkanzug von einer herzlichen Niederländerin. Dieser sehe „lekker warm“ aus.












Als das Besucherzentrum öffnete, besuchten wir kurz die dort ansässige Ausstellung. Auch hier war Luna wieder hin und weg. Sie konnte nämlich einen ausgestopften Fuchs streicheln.








Als wir fertig waren, liehen wir uns dort direkt Fahrräder aus. Da der Nationalpark so groß ist, lohnt es sich am besten, diesen mit dem Fahrrad zu erkunden.
Nachdem wir ausgestattet waren, ging es auch schon los. Nach nur wenigen Metern trafen wir bereits drei schottische Hochlandrinder, die ganz entspannt am Wegesrand grasten.










Die Fahrt ging weiter durch verschiedenste wunderschöne Landschaften und ich (Kathrin) muss sagen, dass ich nach fast zwei Jahren Fahrradfahrpause vergessen habe, wie anstrengend es sein kann.




Gegen Mittag wurden wir von Luna zu einer etwas längeren Zwangspause verdonnert. Sie ist nämlich eingeschlafen und da eine ergonomische Körperhaltung in dem Fahrradsitz leider nicht möglich war, ließen wir uns auf eine Bank nieder und genossen die traumhafte Landschaft. Eine Libelle nutze die Chance, um es sich auf Lunas Anzug bequem zu machen.




Als Luna erwachte, ging die Fahrt weiter – vorbei an Gräsern, Wiesen und Dünen. Es ist wirklich traumhaft schön. Nur selten traf man andere Besucher.





Luna war ganz begeistert von der ganzen Aktion. Ihr scheint das Dodofahren unheimlich Spaß zu machen. Besonders wenn es bergab ging, wurde der Papa besonders angefeuert. Bei mir wurden mit der Zeit die Beine immer schwerer und so endete unsere Fahrt nach mehreren Stunden am Besucherzentrum. Leider haben wir die Wisente nicht gesehen. Wir haben aber gelesen, dass es nicht so leicht ist, diese zu entdecken.











Zur Belohnung shoppten wir dort noch ein paar Kleinigkeiten und kehrten zur Stärkung in dem ansässigen Café ein.



Glücklich ging es nach Hause wo wir ein wenig verschnaufen, bevor wir zum Schitzelessen im „Tiroler Stuberl“ einkehrten. Abends fielen wir erschöpft und mit schmerzenden Beinen (Kathrin) ins Bett.





