Nach einer geruhsamen Nacht starteten wir entspannt in den Tag. Der Blick aus dem Fenster trübte unsere Stimmung ein wenig – denn es regnete. Ein Blick in die Wetterapp zeigte für die nächsten Stunden leider auch keine deutliche Besserung. Also schnell die Regenkleidung aus den Koffern geholt und ab ging es auf Erkundungstour.

Heute besichtigten wir den Stadtkern von Giethoorn. Da es im Zentrum keine Straßen gibt, muss das Auto auf einem nahegelegenen Parkplatz abgestellt werden. Im Ort gibt es verschiedene kostenlose Parkmöglichkeiten, sodass man das Örtchen zu Fuß oder mit dem Boot erkunden kann. Glücklicherweise ließ der Regen recht schnell nach.


Dadurch, dass es noch sehr früh war, spazierten wir durch nahezu menschenleere Gassen. Der Ort wirkte noch sehr verschlafen, sodass wir uns gar nicht vorstellen können wie es ist, wenn hier die Touristenmassen einfallen. Jährlich besuchen nämlich bis zu 1 Millionen Menschen diesen Ort.











Wir spazierten über unzählige Brücken an wunderschönen kleinen Hobbit-Häusern entlang. Auf den Kanälen führen vereinzelt Boote, auf den Wiesen zwischen den Häusern grasten die Schafe und auch die Enten waren schon emsig unterwegs. Doch trotz der himmlischen Kulisse kamen wir zu dem Entschluss, dass wir es uns nicht vorstellen könnten hier zu leben.


















Nachdem wir den Ort erkundet haben ging es zum Mittagessen in einen kleinen Fischimbiss. Es gab Kibbeling mit Pommes. Danach ging es noch kurz in den Supermarkt und dann wieder in die Wohnung.





Nach einer Mittagsruhe spazierten wir noch ein wenig im der Umgebung unserer Unterkunft umher.











Funfact: Die ersten Bewohner stießen bei ihrer Erkundung auf Massen von Hörner, die von wilden Ziehen stammen die vermutlich bei einer Flut ertrunken sind. Deshalb nannten sie den Ort „Geytenhoren“ was Ziegenhorn bedeutet. Später wurde der Name zu Gieethorn.
