Gern hätten wir noch etwas länger geschlafen, aber um kurz vor acht war der zweizähnige Wirbelwind schon ziemlich aktiv und schlug liebevoll und freudiger Erwartung auf unsere Köpfe ein.
Da wir uns heute viel vorgenommen haben, begannen wir dann auch uns und Luna fertig zu machen.

Wir verließen das Hotel, schlenderten über die schöne Brücke und setzten uns ein schönes Café, um erst einmal in aller Ruhe zu frühstücken.
Das Frühstück war ca. drölf Millionen mal besser als das gestrige! Eine große Platte, dazu noch eine Waffel, frische Smoothies und Kaffeespezialitäten. War gar nicht mal so verkehrt. Luna war auch glücklich, da sie ihrer Lieblingsbeschäftigung „fremde Leute beobachten“ nachgehen konnte.



Gestärkt machten wir uns auf in einen nahegelegenen Park samt imposanter Kirche.
Auf der Wiese lauter Menschen, die faul auf ihren Decken lagen und picknickten.


Auch wir legten die nächste Pause ein, um einen Blick auf unsere Schweiz-Karte zu werfen und uns endlich auf eine Route festzulegen bzw. den Startpunkt zu bestimmen!






Nachdem die Prinzessin aus ihrem Vormittagsschlaf erwacht ist, sind wir noch einmal kurz ins Hotel zurückgegangen, um ihren kleinen Hunger mit Brei und Milch zu stillen.


Im Anschluss machten wir uns auf in die sehenswerte Freiburger Altstadt mit ihren engen Gassen, Kopfsteinpflaster und niedlichen Bauwerken.





Der erste positive Eindruck kann definitiv bestätigt werden. Uns gefällt es in der Schwarzwaldhauptstadt wirklich gut.
Einzig an die unzähligen Fahrradfahrer konnten wir uns bisher noch nicht so ganz gewöhnen. Gefühlt ist hier jede Straße eine Fahrradstraße, wo man ständig Angst haben muss, dass einem nicht der Hintern abgefahren wird.


In der Nähe des Freiburger Münsters, DEM Wahrzeichen der Stadt, gönnten wir uns einen Eiskaffee, während Luna wieder ins Land der Träume verschwand.






Wir schlenderten noch ein wenig durch die verwinkelten Gassen und genossen den sonnigen Tag.





Kathrin war noch ein wenig (weitesgehend erfolglos) shoppen, ehe wir uns langsam auf den Heimweg machten, da es Lunalita wohl ein bisschen zu langweilig empfand und ihrem Protest lauthals Ausdruck verlieh.

Da es schon recht spät war und die Laune sich nicht wirklich besserte, haben wir uns dazu entschlossen, heute auf dem Hotelzimmer zu essen.

Insgesamt muss aber erwähnt werden, dass es Luna wirklich gut gefällt. Sie lacht so viel wie selten zuvor und fühlt sich sichtlich wohl, so viel Neues entdecken zu können.



Am Abend haben wir noch unsere erste Unterkunft in der Schweiz gebucht und den Tag langsam ausklingen lassen.

Morgen vormittag machen wir uns dann auf, um die Landesgrenze zu überqueren und uns in neue Abenteuer zu stürzen.
