643 Kilometer verteilt auf zwei Etappen trennten uns von unserer Heimat.
Am Samstagmorgen ging es wieder hektisch zu. Die Zeit bis zum Check-Out vergeht einfach immer viel zu schnell. Trotzdem schafften wir es um Punkt 11 Uhr die Unterkunft zu verlassen. Da wir noch einiges an Bargeld über hatten, suchten wir noch einmal den örtlichen Supermarkt auf. Die restlichen Franken wurden in Süßkram und Pampers investiert. Dann ging es auch schon los.
Unser erstes Ziel, das „Leonardo Hotel Heidelberg – Walldorf“ lag 331 km entfernt. Die Strecke in der Schweiz verlief üblicherweise gemütlich und mit schönster Aussicht. Luna verschlief wieder einen Großteil, sodass es ohne Probleme über die Grenze ging. Auch hier erfolgte keine Kontrolle. Nach ca. einer halben Stunde in Deutschland machten wir eine Rast, bevor wir die letzten Kilometer antraten.





Auch hier merkte man den Feiertag und wir kamen gut durch, nur kurz vor der letzten Ausfahrt standen wir für etwa 30 Minuten im Stau.
Unser Hotel überraschte uns mit einem schönen, geräumigen Zimmer. Es lag etwas außerhalb im Gewerbegebiet, aber da wir heute eh nichts mehr vorhatten, war es vollkommen ok. So verbrachten wir den Abend entspannt auf dem Zimmer.










Am nächsten Morgen kämpften wir uns durch das Frühstücksbuffet. Hier hielt man nicht viel von Abstandsregeln, und so spürte man schon gerne mal den Atem der anderen Personen im Nacken.


Nach dem Frühstück wurden schnell die Koffer verstaut und die letzten 314 km angetreten. Da Luna wieder viel geschlafen hat und auch danach gut drauf war, entschieden wir uns, komplett durchzufahren. Um ca. 13:30 Uhr waren wir wieder zu Hause.

Die Elternzeit von Tomas für eine Reise zu nutzen war die beste Entscheidung, die wir treffen konnten. Wir hatten eine unheimlich tolle Zeit zu dritt. Luna hat alles super mitgemacht und auch die häufigen Wohnungswechsel gut überstanden. Sie hat in der Zeit eine tolle Entwicklung durchgemacht.
Die Schweiz als Reiseziel kann ich uneingeschränkt empfehlen. Wir hatten eigentlich noch viel mehr Orte auf dem Plan, die wir gerne sehen würden. Die Landschaft ist zu wirklich ein Traum, vor allem der Aufenthalt in den Bergen hat es mir angetan. Sie haben wirklich eine beruhigende und entschleunigende Wirkung.
Ich denke, man könnte in den drei Wochen deutlich mehr von der Schweiz sehen, da die Strecken zwischen den verschiedenen Orten in der Regel nicht besonders weit sind. Aber wir wollten Luna nicht zumuten, jeden Tag wo anders zu sein, deshalb war es so für uns perfekt.
Ich denke wir müssen die Schweiz noch einmal bereisen, um die restlichen Sachen unserer Liste zu sehen.
Danke, dass ihr mit uns gereist seid!
