Durch diverse Außengeräusche erwachten wir viel früher aus unserem Schönheitsschlaf als eigentlich geplant. Erstaunlicherweise waren wir trotz der kurzen Schlafdauer erstaunlich fit und voller Vorfreude auf den bevorstehenden Tag.
Nach einem leckeren Frühstück mit vielen frischen Früchten, bereiteten wir uns auf unsere Sightseeing Tour vor.
Wir haben bereits im Vorfeld auf vielen Blogs gelesen, dass San Jose keine besonders schöne Stadt sein soll und man hier eigentlich nicht seine Zeit „verschwenden“ sollte. Da es für uns aber taktisch klüger war, hier einen kurzen Zwischenstop einzulegen, ließen wir uns nicht davon abhalten.

Draußen angekommen, wurden wir bereits von den ersten Sonnenstrahlen begrüßt. Auf den Straßen herrschte ein reges Treiben und man vernahm ein kontinuierliches Hupen. Glücklicherweise gibt es hier aber irgendwie nur Einbahnstraße, was das Überqueren zwar deutlich einfacher, aber bei der temperamentvollen Fahrweise, nicht unbedingt ungefährlicher machte.

Unser erster Weg führte uns zu einem Supermarkt, da wir uns mit Sim Karten ausstatten wollten. Aber irgendwie fanden wir nicht was wir wollten. Glücklicherweise hatten wir eine App mit einer Offline Karte, sodass die Chance, dass wir nie wieder zurück finden, eher gering war.


So beschlossen wir einfach durch die Straßen zu schlendern und uns von der Großstadt treiben zu lassen.


Es reihten sich Geschäfte an kleine Lokalen und alle paar Meter fand man eine Statue herumstehen. Wie sich herausstellte, sind diese vom Künstler Jimenez Deredia. Aktuell ist nämlich eine Ausstellung von ihm, wodurch sie im gesamten Stadtkern verteilt sind. Den ganzen Tag konnte man Arbeiter dabei beobachten, wie sie die Skulpturen liebevoll und mit Hingabe polierten.





Wir klapperten die üblichen Sehenswürdigkeiten ab, die die Stadt zu bieten hat z.B. Nationalmuseum, Nationaltheater, Parque de Central, Metropolitan Cathedral usw.




Zwischendurch stärkten wir uns mit einem Frozen Coffee und waren nach Stunden der Internetabstinenz endlich glückliche Besitzer einer funktionierenden Sim Karte.









Nach einem mickrigen Mittagessen in einem italienischen Restaurant, ließen wir den Tag in einem der vielen Parkanlagen auf uns wirken.













Danach erledigten wir noch einige Einkäufe und planten einen gemütlichen Abend. Dies wurde aber durch einen Riesenhunger, der weder von Nachos, Crossaints, M&M’s oder Bananen gestillt werden konnte, zunichte gemacht.
