Nachdem wir ja gestern schon sehr früh aufstehen mussten, klingelte der Wecker heute sogar noch eine halbe Stunde eher.

Unser Flug geht planmäßig um 10:15 Uhr. Unser organisierter Fahrer stand schon um 6:15 Uhr auf der Matte. Kam uns zwar ein wenig früh vor, aber die Einheimischen haben sicher mehr Erfahrung damit. Wer weiß wofür es gut ist…
Die 45-minütige Fahrt zum Flughafen verlief ohne besondere Vorkommnisse und auch der Berufsverkehr hielt sich in Grenzen, sodass wir das Domestic Airport Terminal schon gegen 7 Uhr erreichten.

Unser Gepäck war fünf Minuten später schon abgegeben. Kein Vergleich zu den zähen Check-Ins auf deutschen Flughäfen.


Weitere fünf Minuten später waren dann auch schon die Kontrollen durch. Kaum was los hier…
Problem an der ganzen Geschichte war nur, dass wir jetzt noch über zwei Stunden warten mussten bis es losgeht.
Wir waren erst in ein paar Geschäften und sind einmal auf und ab gelaufen. Leider ist der Flughafen sehr überschaubar und schnell abgegrast.


Darum setzten wir uns an ein verwaistes Gate und ließen die Kinder ein bisschen rennen und spielen. Anschließend haben wir noch etwas zum Frühstücken geholt und verzehrt.





Wir schlenderten zu unserem Gate und schauten uns das Spektakel auf dem Rollfeld hinter der großen Scheibe an.




Da am Gate der Flieger noch nicht bereitstand, ahnten wir Schlimmes.
Kurz vor dem planmäßigen Boarding tuckerte die AirAsia-Maschine dann endlich an.
Leider war diese noch beladen und voll besetzt. Gerade gelandet.
Daher stellten wir uns auf mindestens eine Stunde Verspätung ein.
Aber die Leute stiegen aus, die Fracht wurde ent- und mit unserer wieder beladen. Dann konnte man auch schon einsteigen. Alles innerhalb nur weniger Minuten. Wirklich beeindruckend!
So konnte das Flugzeug auch pünktlich starten. Alle Passagiere stiegen flott und gesittet ein und ohne großes Brimborium ging es los.


Leo fielen nach dem Start die Augen zu und Luna schaute ihre Serie auf dem iPad.
Eine gute Stunde später, setzte die Maschine auch wieder zum Landeanflug an!
Unser Ziel ist die nordthailändische Stadt Chiang Mai.
Chiang Mai ist mit ca. 127.000 Einwohnern die größte Stadt im Norden und gilt in der Region nicht nur als wirtschaftliches, sondern auch – aufgrund seiner unzähligen Tempel und Klöster – als kulturelles Zentrum. Aber dazu mehr in den nächsten Tagen!
Am Flughafen angekommen, hatten wir diesen auch zehn Minuten später samt Gepäck wieder verlassen. Was für eine spitzenmäßige Organisation von A bis Z.



Wir haben uns wieder ein Grab bestellt und waren innerhalb von 15 Minuten bei unserer Unterkunft angekommen.

Leider viel zu früh, da wir erst nach 14 Uhr rein konnten.


Immerhin konnten wir schon die großen Rucksäcke in einer Abstellkammer lassen, sodass wir in Ruhe etwas Essen gehen konnten.
Übrigens liegt ein ziemlich grauer Schleier über der Stadt. Ob das mit der aktuell sehr schlechten Luftqualität aufgrund von Waldbränden in der Stadtperiferie zu tun haben könnte, ist uns noch unklar.




Die Sorgen bezüglich der heftigen Hitze (durchgehend 38 Grad diese Woche) bleiben gemäß des ersten Eindrucks aber unbegründet. Gefühlt war das Klima in Phuket noch unerträglicher.
Wir sind dann zu einem Restaurant gelatscht. Immerhin gibt es in dieser Gegend sogar Gehwege, sodass man nicht alle paar Meter stehen bleiben oder auf die Fahrbahn ausweichen muss.
Im Restaurant schlugen wir uns natürlich die Bäuche voll.





Anschließend ging es zurück zur Unterkunft, wo wir dann auch endlich unsere schöne Wohnung im 12. Stock mit wunderschöner Aussicht über die Stadt beziehen konnten.


Die Wohnung ist deutlich größer als die in Phuket, was uns sicher ganz gut tun wird.







Nachdem die vorläufige Einrichtung abgeschlossen war, haben wir noch den Pool auf dem Dach des Hauses begutachtet, ein paar Einkäufe erledigt und es gab Eis und Kaffee auf einer Bank in der Nähe der Unterkunft.








Im Anschluss ging es wieder hinein und bald auch schon ins Bett!

