Die erste Nacht in Bangkok haben wir gut überstanden und konnten, trotz wenig Schlaf, gut gelaunt in den Tag starten.


„Leider“ gibt es hier in Bangkok eher nicht so viele westliche Cafés mit Frühstück an jeder Ecke, sodass wir beschlossen, erst einmal mit der Bahn zum Lumphini Park zu fahren und uns dort um Frühstück zu kümmern.
Zum Glück ist das öffentliche Nahrverkehrsnetz in Bangkok noch nicht so gut ausgebaut, sodass man sich schnell zurechtfinden konnte. Es gibt im Prinzip nur zwei Linien.

Die komplett unterirdische MRT ist aber dementsprechend jedes Mal total überfüllt, obwohl sie im 2-Minuten-Takt fährt.
Nachdem wir uns noch irgendwie reingequetscht haben, fuhren wir ca. 15 Minuten bis zum Ziel.

Dort ausgestiegen, sah die Lage an der Frühstücksfront aber auch nicht besser aus, sodass wir gezwungen waren, uns notdürftig beim überteuerten Starbucks einzudecken.
Anschließend haben wir den Lumphini Park erkundet. Eine grüne Oase im Großstadtdschungel.


In der Mitte des Parks gab es einen riesigen See, wo sogar riesige Bindenwarane eine Abkühlung suchten oder teilweise einen Vogel futterten.





Ein paar Schritte weiter, erspähte Luna einen Spielplatz. Dort konnten sich die Kinder auf Klettergerüsten und Rutschen austoben.









Lange blieben wir aber nicht mehr im Park aufgrund der einsetzenden Mittagshitze.
Danach haben wir uns entschieden, Chinatown einen Besuch abzustatten. War halt relativ in der Nähe. Darum also noch einmal drei Haltestellen mit der Bahn…

Chinatown war wirklich anstrengend. Luna musste erst einmal etwas bei KFC essen, um den Tag nervlich durchzustehen. Leo hat sich in die Trage verkrochen und geschlafen.




Danach stürzten wir uns hinein und drängten uns durch die Straßen und Gassen. Schon jetzt waren viele Menschen unterwegs. Unvorstellbar was hier abends los sein muss. Zudem mussten sich noch Autos und Roller in die kleinsten, verwinkelten Gassen stürzen.




Irgendwann hatten wir keine Lust und keine Kraft mehr, sodass wir uns in ein chinesisches „Restaurant“ platzierten.

Dies war quasi mitten in auf der Meile mit offener Show-Kitchen zur Straße hin.
Hier haben wir recht gut bis mittelmäßig gegessen und etwas neue Kraft getankt.



Langsam machten wir uns aber wieder auf den Weg Richtung MRT-Station, um den Heimweg anzutreten.

In der Bahn hat Luna sich mit einer einheimischen Frau angefreundet und einige Süßigkeiten erhalten. Als ihr kalt war, hat die Frau sie sogar noch mit einem Tuch zugedeckt.


Nach dem Aussteigen war die Sehnsucht nach ihrer neuen Bekanntschaft schon groß. Luna möchte sich bei der nächsten Begegnung mit Lollies revanchieren.
Der Tunnel der Bahnstation leitete uns irgendwie in eine Shopping Mall mit Street Food. Wie praktisch! So haben wir noch einen Smoothie geholt.



Danach ging aber langsam in unsere Wohnung, wo wir entspannt den Tag ausklingen lassen konnten.


