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Los geht’s

Reisetag!

Lange haben wir darauf hingefiebert und unzählige Stunden mit Vorbereitungen verbracht.

Ein bisschen wuselig war es dann aber trotzdem noch kurz vorher.

Wir machten uns überpünktlich auf zum Bahnhof, um zeitig am Flughafen zu sein.

Dort erwartete und dann doch schon eine ansehnliche Warteschlange am Check-In-Schalter.

Die Kinder fingen auch schon an zu meckern und wurden mit einem kleinen Snack besänftigt.

Unsere Backpacks mussten als Sperrgepäck aufgegeben werden. Wir dachten: Hoffentlich kommt auch alles reibungslos an…

Sogar unser 2in1-Autositz/Kinderwagen für Leo durfte vorerst mit, dazu aber später mehr!

Als das schwere Gepäck von unseren Schultern fiel, gingen wir erst einmal etwas essen.

Nachdem sich alle gestärkt haben, passierten wir die erste Passkontrolle und anschließend stand der Sicherheitscheck an.

Jeder hatte gefühlt fünf Gepäckschalen und ein Kind auf dem Arm. Aber irgendwie kamen wir durch ohne negativ aufzufallen.

Luna konnte sich dann endlich das Flugzeug aus dem Fenster anschauen. Unser Gate war schon relativ voll und nachdem wir noch etwas zu lesen und zu trinken gekauft haben sowie die Kinder gewickelt haben, wurden wir auch schon in den Flieger gebeten.

Eventuell ist es möglich, dass wir uns mehr oder weniger etwas vorgedrängt haben, aber ursprünglich durften Familien so oder so eher einsteigen.

Dann waren wir endlich drin auf unseren Plätzen.

Luna fragte ca. 653 mal, wann es denn wohl losgeht!

Dann gab es noch kurze Diskussionen um Leos Sitz. Aber nachdem der Aufkleber gezeigt wurde, hat sich das Personal zufrieden gegeben.

Eigentlich sind laut den Richtlinien rückwärtsgerichtete Kindersitze nur für Kinder bis sechs Monate zugelassen…

Um es schon vorwegzunehmen hat Leo den Sitz aber gehasst.

Er war nur glücklich, wenn er auf dem Schoß saß oder andere Leute beobachten konnte. Das Geld hätte man sich auch sparen können…

Den Start haben die Kinder gut verkraftet und Luna konnte endlich das heißersehnte Boardentertainment genießen.

Eigentlich hat sie entweder gegessen oder TV geschaut oder beides. Dazwischen hatte sie viele Fragen bezüglich des Zeitrahmens unserer Ankunft.

Leo dagegen hat es vorgezogen die erste Stunden komplett durchzubrüllen bis man ihn endlich aus seinem Sitz befreien durfte.

Schlafen wollte er aber erst später. Zum Glück für immerhin zwei Stunden.

So zog sich der über sechsstündige Flug doch etwas wie Kaugummi.

Am Flughafen DXB angekommen, war die Laune schon etwas im Keller, da wir damit gerechnet haben, dass sich das Prozedere noch ewig hinzieht bis wir endlich ins Bett fallen können.

Nachdem wir aber die unendlichen Wege des Flughafens überwunden haben und Leo zum Glück eingeschlafen ist, mussten wir noch die Passkontrolle überstehen.

Hier ließen uns die Mitarbeiter netterweise an der Schlange vorbei vor.

Auf dem Weg zur Gepäckausgabe haben wir sogar noch schnell Geld an einem ATM abgehoben und unsere Backpacks konnten wir direkt vom Band fischen.

Luna ist fast schon auf ihrem Koffer eingenickt. Es war auch schon weit nach Mitternacht.

Wir haben dann noch eine SIM-Karte gekauft, um uns ein Uber zu unserer Unterkunft zu bestellen.

Das gestaltete sich nicht ganz so einfach, da unser Fahrer uns nicht lokalisieren konnte. Internetverbindung hatte man auch kaum am Pickup-Point.

Irgendwie haben wir uns dann aber doch gefunden und legten völlig erschöpft die letzte Etappe zurück.

Nach ca. 20 Minuten erreichten wir unser Ziel und die Besitzerin der Wohnung begrüßte uns schon in der Tiefgarage. Sie zeigte uns dann noch kurz unser wirklich schönes Domizil für die nächsten sieben Tage.

Wir haben uns dann noch kurz frisch gemacht und alles provisorisch abgeladen.

Bzw. wollte Luna noch zu Abend essen (3 Uhr nachts). Zum Glück lagen noch ein paar Muffins in der Küche.

Völlig erschöpft fielen wir alle ins Bett und sind gespannt, was uns ab morgen hier erwartet…