Für heute hatten wir uns den Wecker wieder etwas eher gestellt, damit wir unseren letzten vollen Tag optimal nutzen konnten.
Kathrin klagte am Morgen jedoch schon über Kraftlosigkeit und erhöhte Temperatur. Aber eben ’ne Tablette eingeworfen und los zum Frühstück. Das klappte auch alles gut und war lecker.





Als wir schon etwa 5-10 Minuten unterwegs waren, stellten wir fest – man ahnt es schon – dass Leo seine Mütze im Café vergessen hat.
Aller guten Dinge sind vier!
Da wir aber nicht die Energie besaßen, zurückzugehen, nahmen wir die Tatsache erst einmal so hin und hielten schon Ausschau nach einem neuen Exemplar.

Wir gingen dann weiter zu Fuß durch die Altstadt zum Hỏa Lò-Gefängnis.


Das Hỏa Lò-Gefängnis (auch “Hanoi Hilton” genannt), wurde ursprünglich von den Franzosen während der Kolonialzeit Ende des 19. Jahrhunderts erbaut. Es diente zur Inhaftierung vietnamesischer Freiheitskämpfer und politischer Gefangener. Während des Vietnamkriegs hielten die nordvietnamesischen Behörden dort amerikanische Kriegsgefangene, darunter den späteren US-Senator John McCain. Heute ist ein Teil des Gefängnisses als Museum erhalten und dokumentiert sowohl die französische Kolonialherrschaft als auch die Zeit des Vietnamkriegs. Es ist ein bedeutender Ort der Erinnerung und Reflexion über Vietnams Geschichte und Unabhängigkeitskampf.


Allerdings haben wir uns das Gebäude nur von außerhalb angeschaut. Einen Besuch des Museums haben wir uns gespart.
Im Anschluss nahmen wir ein Grab und ließen uns zu einem Bekleidungsgeschäft fahren. Eine neue Kopfbedeckung gab es hier zwar nicht, aber 1-2 andere Kleinigkeiten.





Da sich Kathrins Gesundheitszustand wieder verschlechterte, zogen wir es vor, erst einmal zurück in die Wohnung zu gehen. Es scheint so, als wäre uns – wie zuletzt in New York – der letzte volle Tag nicht vergönnt.
Dort machte Kathrin ein Schläfchen, während die Kinder einen Film schauten.


Der Mittagsschlaf brachte allerdings auch keinen wirklichen Durchbruch, sodass wir den ganzen Nachmittag in der Unterkunft verbrachten.
Gegen Abend haben wir uns kurz zum Essen ins Restaurant gegenüber gewagt.


Zurück zuhause wurde sich dann bald bettfertig gemacht. Viel Schlaf hilft ja manchmal Wunder…


