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Camps Bay

Oh man, wir sind ganz schön in Verzug mit unseren ganzen Beiträgen. Deshalb fasse ich jetzt einfach die letzten beiden Tage (Sonntag und Montag) zusammen.

Am Sonntag haben wir uns vorgenommen, einen „chilligen Tag“ einzulegen. Nach einer geruhsamen Nacht sind wir mit dem Meeresrauschen im Hintergrund wach geworden. Bei unserer aktuellen Location ist Frühstück inklusive, also schnell in die Klamotten geschmissen und ab dafür. Es war ein kleines Frühstücksbuffet aufgebaut, bestehen aus Müsli, Flakes, Milch, Joghurt, Früchten usw. Den Rest (Eier, Toast usw.) hat man frisch aus der Küche zubereitet bekommen.

Nachdem wir gestärkt waren, haben wir uns auf dem Weg zum Meer gemacht. Die Sonne hat wohlig warm geschienen und am Himmel war keine einzige Wolke zu sehen. Da die afrikanische Sonne gnadenlos ist (haben die immer in diesem Hop on Bus gelabert), haben wir uns bei einem freundlichen Strandvermieter einen Sonnenschirm geliehen. Dies hat schlappe 50 Rand gekostet, also ca. 3,50 EUR. So vergingen die Stunden und wir brutzelten in der Sonne, natürlich immer schön eingecremt mit LSF 50. Tomas hatte trotzdem schon nach kurzer Zeit einen erkennbaren Sonnenbrand, aber er sagte, dass es wohl an der Sonnencreme liegen muss.

cof
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Das Wasser des Atlantiks ist zu dieser Jahreszeit leider eisig kalt (ca. 10 bis 15 Grad). Dies liegt an den starken Winden, die das warme Oberflächenwasser aufs Meer wehen. Trotzdem haben wir einen Versuch gewagt, ins Wasser zu gehen. Tomas hat sich komplett getraut und ich immerhin bis zu den Beinen.

Zum Nachmittag hin wurde es leider stürmischer und auch ein bisschen wolkenverhangen. Wir entschieden uns dazu, den Strand zu verlassen, da die ganzen Sonnenschirme langsam zu gefährlichen Geschossen wurden.

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Zum Mittagessen kehrten wir heute im „The Butcher“ ein. Hier gab es für jeden von uns ein leckeres Steak. Die Preise für Steakgerichte sind hier wirklich unschlagbar. So zahlt man für ein 350 g Filet Steak teilweise nicht mal 15 Euro. Bei uns undenkbar.

cof
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Der Montag hat uns ein bisschen frustriert zurückgelassen. Eigentlich sollte er im Rahmen des Tafelberges stehen aber das ging irgendwie in die Hose. ☹ Aber mal ganz von Anfang an.

cof
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Wie ihr ja sicher wisst, ist der Tafelberg das Wahrzeichen von Kapstadt und bietet mit seiner Höhe von 1087 m einen super Ausblick auf die Stadt. Tomas wollte den Berg eigentlich zu Fuß besteigen. Dies ist auf verschieden Wanderrouten möglich, auf denen allerdings kein befestigter Weg ist.

Ich habe es mir allerdings nicht zugetraut die 700 m Höhenunterschied zu Fuß zu überwinden, war der Auf- und Abstieg am Kap der guten Hoffnung schon nicht ohne. Es kam zu kleinen Zankereien.

Leider meinte es Kapstadt bzw. der Wettergott nicht gut mit uns. Die Seilbahn, die wir alternativ nehmen wollten, fährt nicht bei jedem Wetterverhältnis. Und heute war das Wetter so, dass sie gar nicht gefahren ist. Tja, das nenne ich mal scheiße gelaufen.

Das Problem ist auch, wären wir hoch gelaufen, hätten wir auch wieder runter laufen müssen. Also mindestens 4 Stunden Wanderung. Für einen Schisshasen wie mich leider nicht machbar.

Wir versuchten das Beste aus dem angebrochenen Tag zu machen. Nach einem gemütlichen Morgenspaziergang sind wir mit einem Uber zur Seilbahnstation gefahren. Dort sind wir ein bisschen rumspaziert und haben die Schönheit des Tafelberges von unten bestaunt. Insgeheim hatte ich die Hoffnung, dass ein Wunder passiert und sie vielleicht doch noch fährt, aber leider war das nicht der Fall.

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Nachdem wir nach einiger Zeit mit dem Uber wieder zurück Richtung Hotel gefahren sind, haben wir in einem Café gespeist und noch einen Strandspaziergang gemacht. Die Enttäuschung haben wir am Abend mit einigen Cocktails im „The 41“ runtergespült und dabei den Sonnenuntergang genossen. Naja, jetzt haben wir wenigstens einen Grund noch mal nach Kapstadt zu kommen. Nicht wahr, Tomas?!

cof