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Anreiseodyssee

Was wäre es für ein Start in den Urlaub, wenn der Wecker uns nicht viel zu früh aus den Federn klingeln würde.

Um 5:30 Uhr war die Nacht vorbei und wir starteten gut gelaunt in den Abreise-Endspurt.

Die Kinder waren ein bisschen überdreht und hielten uns mal wieder auf Trab, aber wer will es ihnen verübeln…

Pünktlich verließen wir unsere Wohnung und steuerten den Duisburger Hauptbahnhof an. Hier wurden wir von Tati mit einem leckeren Frühstück in Empfang genommen.


Auf die Minute genau fuhr unser ICE ein und wir verabschiedeten uns ein letztes Mal von Tati, bevor es weiter Richtung Frankfurter Flughafen ging.

Die Fahrt verlief reibungslos und für die Kinder gab es sogar ein kleines Geschenk von der DB.

Mit 15 Minütiger Verspätung (die Tomas sich gewünscht hat) haben wir den Frankfurter Flughafen erreicht.

Hier haben wir uns schnell zurecht gefunden und nach einem kurzen Fußmarsch mit anschließender Skytrain-Fahrt haben wir unseren Check In Schalter erreicht.

Nachdem das Gepäck aufgegeben war, entdeckten wir einen McDonald’s mit wunderschönem Indoor-Spielplatz. Die Kinder kamen voll auf ihre Kosten.

Danach gab es noch eine Stärkung, bevor es weiter zum Gate ging.

Die Sicherheitskontrollen verliefen ganz entspannt und schon war es Zeit für’s Boarding. Auch hier lief alles unproblematisch und nach kurzer Zeit saßen wir auf unseren Plätzen im Flieger.

Der Flug verlief, bis auf ein paar Turbulenzen, recht entspannt und wir verbrachten die Zeit mit Essen, TV schauen und schlafen.

Nach knapp 11,5 Stunden Flugzeit haben wir Ho Chi Minh City erreicht.

Mit dem Bus ging es zum Flughafen, wo eine riesige Schlange bei der Immigrantion auf uns wartete. Wir nutzen die Zeit um uns um SIM-Karten sowie die erste Bargeldabhebung zu kümmern.

Als alles erledigt war, schnappten wir uns unsere Koffer und fuhren mit einem Grab zu unserer Unterkunft.


Diese haben wir extra schon für den Vortag gebucht, damit wir um diese frühe Uhrzeit direkt rein können.

Leider gestaltete sich die Kommunikation mit der Unterkunft sehr schwierig und in dem Gebäude wurde uns gesagt, dass wir auf einen Betrüger reingefallen sind. Die Nerven lagen blank, aber glücklicherweise kam nach knapp einer Stunde ein Mitarbeiter, der uns in unsere Wohnung führte. Er betonte noch, dass die Wohnung ja schon fertig sei, da wir ja für den Vortag gebucht hatten. Als er die Türe öffnete, wuselte allerdings noch die Reinigungskraft umher, die das komplette Apartment putzen musste.

Nachdem endlich alle Leute verschwunden waren, richteten wir uns schnell ein und legten uns danach für zwei Stunden für ein Mittagsschläfchen hin.

Mit neuer Energie verließen wir am späten Nachmittag die Unterkunft und gingen Essen.

Danach schlenderten wir ein wenig durch die Straßen und einen Park, bevor es noch eine vietnamesische Kaffeespezialität gab.

Danach ging es noch in den Supermarkt, bevor wir uns durch die wuseligen Straßen unseren Weg zurück in unsere Unterkunft bahnten.