Die dritte Nacht war eher so mäßig. Leider fanden wir nur recht wenig Schlaf, da unsere Zimmernachbarn die Nacht zum Tag machten und das gesamte Hotel eine stattliche Lautstärke erreichte. Man muss allerdings erwähnen, dass wir uns auf der Hauptpartymeile der Stadt befinden. Ein bisschen mehr Ruhe hätten wir uns dennoch gewünscht.
Dafür starteten wir mal wieder mit einem leckeren Frühstück in den Tag, bevor wir uns zur Bushaltestelle begaben.

Heute hatten wir eine Tour gebucht und freuten uns schon auf tolle Erlebnisse.

Nach etwas Warterei ging es dann endlich los, der Bus war mega bequem und ziemlich geräumig, dazu schon die ersten Sonnenstrahlen des Tages. Perfekt!

Nach knapp zweistündiger Fahrt gen Süden, vorbei an wundervollen Landschaften, erreichten wir das Tor zum Table Mountain National Park.



Wenige Minuten später hielt der Bus dann am Cape Point. Wir konnten aussteigen und hatten rund 90 Minuten zur freien Verfügung.

Klar war, dass wir uns hoch oben zum Leuchtturm begeben wollten, um den einmaligen Ausblick über das Kap genießen zu können.
Fraglich war nur, ob wir mit der Bahn hochfahren oder den beschwerlichen Anstieg per Fuß erklimmen sollen. Ich entschied dann einfach, dass Letzteres gemacht wird.



Eine knappe halbe Stunde stetig bergauf, erreichten wir endlich die Spitze! Im Nachhinein war das doch ziemlich anstrengend.
Nach einer Fotosession ging es den gleichen Weg wieder bergab. Unten angekommen gönnten wir uns noch ein nicht wirklich gutes Baguette, ehe es um 13.10 Uhr wieder zum Bus ging.



Wir haben uns nämlich wieder für die kompliziertere Variante entschieden, anstatt mit dem Bus zum „Cape of Good Hope“ zu fahren.



Diesmal dauerte der Fußmarsch auch noch mehr als doppelt so lang. Zusätzlich gab es kaum befestigte Wege, sodass wir die Strecke meist mit Klettern über die (manchmal sogar losen) Steine und Felsen meistern mussten.
Vorbei an tollen Felsformationen, dem unendlich anmutenden Atlantik und freilebenden Straußen, erreichten wir – erschöpft aber glücklich – die Spitze des Cape Point. Dem südlichsten Punkt des afrikanischen Kontinents!




Leider mussten wir auf der anderen Seite auch wieder hinabsteigen, wo unten schon die „Busfahrer“ auf uns warteten.
Der Abstieg war gefühlt noch wackeliger und gefährlicher. Jeder falsche Tritt hätte dramatische Folgen haben können. Ein Geländer gab es natürlich nicht…
Unten angekommen, machten wir noch das obligatorische Foto am berühmten Schild, ehe es per Bus wieder zurück ging. Es ging noch einmal durch den Nationalpark, vorbei an wilden Pavianen und Antilopen!

Der legendäre Kap der Guten Hoffnung







Auf halber Strecke hielten wir noch einmal beim „Boulders Bay“.
Ein wirklich toller Ort, mit schöner Landschaft, weißem Sandstrand und türkisblauem Meer.



Die eigentliche Attraktion ist jedoch die hier beheimatete Brillenpinguinkolonie, den einzigen des gesamten Kontinents.



Man konnte den Tieren wirklich nah kommen und die niedlichen Genossen beim Sonnen, Baden oder bei der Fortpflanzung zugucken.





Leider hatten wir nur eine knappe Stunde Zeit, sodass wir rasch wieder zurückkehren mussten.
Hier hätten wir auch noch gerne länger bleiben können.

Allerdings waren wir schon wirklich kaputt und nutzten die Rückfahrt nur noch mit Chillen und Blogschreiben, bis wir unseren Ausgangspunkt erreichten.
Dort noch etwas in unserem neuen Lieblingsrestaurant gegessen, ließen wir den Tag gemütlich ausklingen.

