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Cape Town Ahoi!

Die erste Nacht verlief besser als gedacht. Kein Vergleich zu Australien, wo uns der Jetlag tagelang plagte.

Nach knapp 10 Stunden starteten wir in den Tag, indem wir uns im netten Café nebenan ein ausgiebiges Frühstück gönnten.

Im Anschluss gingen wir noch etwas die Long Street hinauf, um ein Shoppingcenter aufzusuchen, da ich noch eine südafrikanische Simkarte brauchte.

Im kleinen aber feinen Center noch etwas umgeschaut, ging es wieder den Weg zurück.

Nächster Stopp war ein kleines Reisecenter, um uns mit Bustickets für die nächsten beiden Tage einzudecken. Mit den roten Hopp on-Hopp off Busses hat man die Möglichkeit recht günstig und flexibel von A nach B zu kommen.

Dies testeten wir auch direkt aus. Die Busse sind oben offen und durch Kopfhörer gibt es zeitgleich ohne Ende Infos rund um die Umgebung auf die Ohren.

Kapstadt ist mit 3,7 Mio. Einwohnern die größte Stadt Südafrikas und neben der Hauptstadt Pretoria und Johannesburg die bedeutendste des Landes. Sie liegt am südlichsten Punkt des afrikanischen Kontinents und hat eine Menge zu bieten.

Etwa zwei Drittel aller Kapstädter lebt in Townships, den Armenvierteln in der Periferie der Stadt. Die Schere zwischen arm und reich ist daher ziemlich groß, jedoch wirken die Südafrikaner fast immer freundlich und lebensfroh.

Zuerst fuhren wir gemütlich durch die Stadt und guckten uns das Spektakel von oben aus an. Unter anderem fuhren wir bis zur Seilbahnstation am Tafelberg hinauf. Toller Ausblick!

Vorbei an Stadt und Land entschieden wir uns bei V & A Waterfront auszusteigen, und uns den sehenswerten Hafen anzuschauen.

So schlenderten wir bequem durch zwei Shoppingcenter, wo es gar nicht so leicht war, der Frau die vielen Souvenierwünsche auszutreiben.

Noch ein wenig am Hafen entlangflaniert, trieb uns der Hunger in ein belgisches Restaurant.

Wirklich empfehlenswert fanden wir „Den Anker“ jedoch nicht unbedingt.

Anschließend machten wir uns auf den Heimweg durch den furchtbaren Feierabendverkehr bis wir wieder unsere Haltestelle erreichten.

Noch kurz was eingekauft und ein Gute-Nacht-Bier im Irish Pub genehmigt, ging es zurück zum Hotel.