Heute morgen klingelte der erste Wecker schon kurz vor 5 Uhr. Allerdings hätten wir ihn nicht gebraucht, da Luna kurz vor dem ersten Klingeln unruhig wurde und unter lautem Protest eine Schmuseeinheit einforderte.
Müde aber motiviert machten wir uns fertig und verstauten die letzten Habseligkeiten, bevor es auch schon in die Garage ging. Heute steht die letzte kurze Tour mit unserem Auto an. Es geht nämlich zum Flughafen SFO.

Nach dem alle Sachen verstaut waren, checkte Tomas uns noch schnell aus, bevor es über die steilen Straßen Richtung Flughafen ging.
Der Verkehr war glücklicherweise noch sehr spärlich, sodass wir unser Ziel, mit einem kurzen Tankstopp, nach knapp 30 Minuten erreichten.
In der „Car Rental“ Abgabestelle hieß es nun Abschied nehmen von unserem tollen Flitzer. Der Equinox hat uns tolle Dienste erwiesen und war ein angenehmer Begleiter auf unserer Reise. Gute 984 Meilen (knapp 1.583 km) haben wir mit ihm zurückgelegt. Die Abgabe war mit einem einfachen Einscannen des Autos durch einen Mitarbeiter erledigt.


Danach ging es mit dem Air Train zu unserem Terminal. Der Check-in und das Aufgeben / Bezahlen der Koffer war schnell erledigt und so konnten wir zügig die Sicherheitskontrolle durchlaufen.
Auch hier verloren wir nicht viel Zeit, sodass wir endlich etwas Essbares suchen konnten. Die Auswahl war für unseren Gaumen ein wenig dürftig und so entschieden wir uns für zwei Portionen Kolospancakes und zwei Kaffee.

Das Essen war erstaunlich lecker und nach kurzem Schlendern durch zwei Läden konnten wir auch schon boarden.
Unser heutiger Flug mit Delta Airlines führt uns nach New York (Flughafen JFK). Der Flug ist mir knapp fünf Stunden berechnet. Der Flug verlief sehr angenehm. Die Flugbegleiter waren sehr nett, vor allem zu den Kindern.





Wieder am Boden angekommen, mussten wir erstmal eine halbe Weltreise durch den Flughafen machen, um zu unseren Koffern zu gelangen.


Als wir diese dann hatten, überlegten wir, wie wir zu unserer Unterkunft fahren wollen. Eigentlich wollten wir mit einem Uber / Lyft fahren, aber da die Fahrt stolze 150 Dollar kosten sollte, waren wir dann doch zu geizig. So entschieden wir erstmal, ein Stück mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren und dann ggf. ein Teilstück mit dem Taxi zurückzulegen.

Die Fahrt verlief allerdings so gut, dass wir entschieden, komplett zu fahren. Nach einer Fahrt mit dem Airtrain und dann einer weiteren Fahrt mit dem Schnellzug, waren wir auch schon mitten in Manhattan. Leo gefiel das Geschaukel so gut, dass er direkt eingeschlafen ist.


Da wir noch kein Mittagessen hatten, entschieden wir uns für einen kurzen Abstecher nach McDonald’s. Mit vollen Bäuchen ging es dann zu der letzten Etappe, dem Busbahnhof.



Busfahren ist im Ausland immer unser Endgegner. Das Problem liegt darin, dass nie irgendwelche Haltestellen angesagt werden und man hoffen muss, dass man an der richtigen Stelle raus kommt.
Der Busbahnhof war ein riesiger Umschlagplatz mit zig Gleisen. Tomas besorgte uns die Tickets und glücklicherweise sagte der Mitarbeiter direkt zu welchem der unzähligen Gleise wir mussten.
Dort angekommen, kam der Bus auch ziemlich zügig. Es handelte sich dabei um eine Art Reisebus. Dieser hatte allerdings einen megaengen Gang, sodass wir mit unserem kompletten Gepäck (zwei Riesenkoffer und zusammengeklappter Buggy) sowie Leo in der Trage einfach kaum durch den Gang gekommen sind. Irgendwie habe ich es mit Leo in der Trage und dem Buggy dann auf zwei Sitze geschafft. Luna hat auch einen Platz gefunden und Tomas musste irgendwie die beiden Koffer händeln. Glücklicherweise hat alles dann irgendwie einen Platz gefunden und auch die Menschen hinter uns haben es noch rein geschafft.
Luna stimmte dann fröhlich „The wheels on the bus go round and round“ an und das Rentnerpaar daneben stimmte fröhlich mit ein. Nach kurzer Fahrt haben wir unsere Haltestelle erreicht. Glücklicherweise halfen uns ein paar nette Fahrgäste, sodass wir es dann auch aus dem Bus geschafft haben.

Man denkt es kann nicht mehr schlimmer kommen, doch dann hat leider irgendwann der Bordstein geendet und wir mussten mit unseren Rollkoffern und dem Klapperbuggy über eine Piste voller Kieselsteine. Das Fahrvergnügen könnt ihr euch sicherlich vorstellen.





Naja, irgendwann haben wir es dann aber doch ins Hotel geschafft. Nach dem Auspacken fielen wir müde in die Betten.
Trotz der kleineren Strapazen freuen wir uns schon sehr auf die nächsten Tage. Achja, und nicht zu vergessen: Die Fahrt hat uns insgesamt jetzt ein Drittel des ursprünglichen Uber/Lyft Preises gekostet.
