• Beitrags-Kategorie:Australien

Der Berg ruft

Der heutige Tag begann zum ersten Mal seit langer Zeit ausgeschlafen und mit Sonnenstrahlen. Die ca. 10 Stunden Schlaf waren wirklich mal nötig nach dem tagelangen Schlafentzug. Zum Glück sind wir keine Koalas!

Zum Frühstück verwöhnten wir uns mit gestern erworbenen Lebensmitteln aus dem Supermarkt.

Als wir fertig gespeist haben, gingen wir auf einen kurzen Entdeckungsspaziergang durch die zentralaustralische Wüste.

Umringt vom großen Nichts, ein paar Wüstenpflanzen und knallrot leuchtendem Sand, bahnten wir uns den Weg.

Plötzlich fiel uns am entfernten Horizont bereits der Uluru auf, der uns mit seiner markanten, durch die grelle Vormittagssonne erzeugten, Farbe begrüßte.

Wir hielten kurz inne und gingen dem gigantischen Inselberg entgegen.

Nach gefühlt kilometerweitem Marsch, erklommen wir einen Hügel, sodass wir einen perfekten Blick auf den ca. 20 km entfernten Ayers Rock hatten.

Wir setzten uns ab und lauschten der Stille. Ein wirklich magischer Moment.

Wir, die endlose Weite der Wüste und der Uluru, der nicht nur optisch, sondern vor allem spirituell sehr beeindruckend wirkt.

Man konnte teilweise die jahundertealte Geschichte des Uluru wirklich fühlen und es ließ sich erahnen, warum dieser Berg als heilig für die Aboriginies gilt.

Nach einem Fotoshooting ging es dann wieder zurück zum Town Square, um ein Kaltgetränk zu sich zu nehmen. Zwar ist es heute nicht ganz so heiß wie gestern, trotzdem waren wir ziemlich kaputt nach der Runde.

Außerdem plagen Kathrin neben ihrer Grippe (kein Wunder bei dieser Eiseskälte in der Wüste) schon die ersten Mückenstiche.

Als Nächstes schauten wir uns ein wenig in der Einkaufsmeile um, bevor es wieder in den Supermarkt ging.

Wir tätigten die üblichen Einkäufe und deckten uns vorsorglich mit u.A. Tütensuppen und Salat ein, da die Restaurantpreise hier echt jenseits von Gut und Böse liegen.

Auch Getränke durften nicht fehlen, da die Faustregel hier besagt: Eine Stunde im australischen Outback = Ein Liter Wasser trinken!

Anschließend ging es zurück ins Zimmer, um unser Mittagsessen zu verspeisen und uns auf unsere abendliche Tour vorzubereiten.

Noch kurz das vorzügliche Mahl genossen und einen Mittagsschlaf gemacht, ging es auch schon los.

Der Bus holte uns pünktlich ab und keine 10 Minuten später befanden wir uns auch schon am Fuße des roten Berges im Uluru Kata Tjuta Nationalpark.

Einmal umrundet, ging es auch schon zum zentralen Aussichtspunkt für den Sonnenuntergang, der um ca. 19.30 Uhr erwartet wurde.

Leider konnten wir nur ca. eine halbe Stunde dort verweilen.

Das beeindruckende Farbenspiel des Uluru und die Silhouette des Kata Tjuta ließen uns jedenfalls nicht schlecht staunen.

Sogar Dopey wagte sich kurzzeitig an die frische Luft und wollte sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen.

Wieder zurück mit dem Bus und noch kurz draußen etwas herumgeschlendert, ging es schon richtung Bettchen, denn morgen früh wollen wir uns noch den Sonnenaufgang des Uluru anschauen.

Bis morgen dann!