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Uluru (Ayers Rock)

Pünktlich um 5 Uhr klingelte schon wieder der Wecker. Man muss feststellen, dass Ausschlafen im Urlaub völlig überbewertet wird.

Mit kratzendem Hals, aufgesattelten Backpacks und leerem Magen ging es nun Richtung Busterminal. Der Bus brachte uns durch den dichten Verkehr sicher zum Melbourne Tullamarine Airport, wo das übliche Prozedere startete.

Man muss sagen, dass wir auf unseren jetzt schon dritten Flug richtige Experten für Inlandsflüge in Australien geworden sind.

Nach dem Sicherheitscheck gab es endlich das lang ersehnte Frühstück. Der Airport hatte nicht viel Spannendes zu bieten, sodass wir nur müde durch die Gegend wanderten.

Um 8:30 Uhr begann endlich das Boarding und wir stiegen in die Maschine, die uns zu DEM Wahrzeichen Australiens bringen sollte.

Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens, starteten wir mit einer Verspätung von ca. 40 Minuten. Die Flugzeit sollte ca. 2 Stunden 40min betragen.

Im Flieger haben wir noch ein paar Infos im Reiseführer über unser heutiges Ziel gesammelt. Wusstet ihr, dass der Uluru 348 m hoch, 3,5 km lang, 2,4 km breit und an der Basis einen Umfang von 9 km hat? Ein ganz schönes Prachtexemplar, nicht wahr?!

Bereits im Landeanflug auf den Airport Ayers Rock, konnten wir einen ersten Blick auf den imposanten Inselberg erhaschen.

Ein Shuttlebus brachte uns zu unserem “Outback Pioneer Hotel“ im Ayers Rock Resort. Hierbei handelt es sich um eine Touristensiedlung in ca. 20 km Entfernung zum Uluru, in der sich einige Hotels befinden.

Nach dem Einchecken hatten wir mal wieder Glück und wir durften unser Zimmer direkt beziehen. Dieses war sehr groß und hatte neben einem Kingsize Bett noch ein Kleineres daneben. Wahrscheinlich wussten sie, dass wir mit Dopey kommen…

Es war zwar nicht das modernste und neuste Zimmer, was wir je hatten, aber es war alles vorhanden, was wir brauchten. Und irgendwie passte es auch wieder zu der Umgebung, in der wir uns befanden.

Nachdem wir uns ein bisschen ausgeruht haben, wurde erst mal das viele Infomaterial durchgeschaut, welches uns die Dame am der Rezeption mitgegeben hat.

Wir haben uns dazu entschieden, Uluru heute noch nicht zu besichtigen, da 38°C im australischen Outback doch schon eine Hausnummer sind und den Besuchern davon abgeraten wird, dies in der prallen Hitze zu machen.

So haben wir den Nachmittag unter anderem damit verbracht, das Hotel zu erkunden. Außerdem sind wir mit dem Resort Shuttle in die “Einkaufsmeile“ gefahren. Dort haben wir uns erstmal bei einem Eiscafé abgekühlt.

Danach haben wir schon mal ein Hop-on Hop-off Busticket geholt. Wir haben uns nämlich dazu entschlossen, Uluru eigenständig zu besichtigen. Anschließend haben wir uns im hiesigen Supermarkt noch mit Lebensmitteln eingedeckt und danach ging es wieder zum Resort.

Nach dem minderprächtigen Abendessen haben wir uns noch ein bisschen die Füße vertreten und die beginnende Abenddämmerung genossen.

Es ist wirklich spannend durch den roten Sand zu marschieren und aus den Büschen nur das Zischen und Zirpen der Tiere zu hören.

Zurück im Zimmer fielen, aufgrund des vorhandenen Schlafdefizites, auch schon schnell die Augen zu.