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Auf Faultiersuche in La Fortuna

Heute wurden wir nicht nur durch das Klingeln unseres Weckers geweckt, sondern auch von dicken, schweren Regentropfen, die auf das Vordach prasselten. Als wir die Vorhänge beiseite zogen, mussten wir feststellen, dass der Vulkan in einer dichten Wolkendecke hing.

Nach dem Frühstück entspannte sich die Lage nur mäßig. Es kam immer mal wieder zu kleineren und größeren Schauern. Dadurch haben wir uns gegen einen Besuch im Hängebrückenpark entschieden.

So verbrachten wir die letzten Stunden in der Lodge und genossen noch ein wenig die verhangene Aussicht.

Um 12 Uhr checkten wir aus dem Hotel aus und fuhren per bestellten Taxi zu unsere neuen Unterkunft. Die 20 km lange Fahrt kostete uns 15.000 Colones und verlief ereignislos. Irgendwie war ich wieder froh ein bisschen mehr in der „Zivilisation“ zu sein.

Unsere Unterkunft für die Nacht ist das Hotel Sierra Arenal. Hier hatten wir mal wieder Glück und durften direkt einchecken. Das Zimmer war einfach gehalten, aber hatte alles was man benötigt.

Nach einer kurzen Pause auf dem Balkon, machten wir uns auf in ein benachbartes Restaurant. Es lag ein bisschen abseits der Straße und war umgeben von Pflanzen und Bäumen. Anscheinend ist dies auch ein beliebtes Ziel für Reisegruppen, die dort eine Rast einlegen. Trotz des hohen Besucheraufkommen wurden wir schnell bedient und mit schmackhaften Speisen versorgt.

Da es noch relativ früh war, entschieden wir uns, den angrenzenden „Sloth Park“ zu besuchen. Hierbei handelt es um ein kleines Fleckchen Grün, durch das man auf einem 2 km langen Trail, wandern kann. Wenn man Glück hat, findet mal hier auch Faultiere.

Wir entschieden uns, selber durch die Anlage zu wandern, weil eine geführte Tour doppelt so teuer war.

Auf unserem ca. zweistündigen Spaziergang entdeckten wir einige Vögel, Blattschneiderameisen, Schmetterlinge und diverse schöne Pflanzen. Und zu unserem Erstaunen entdeckten wir sogar zwei Faultiere. Naja, eins nur dadurch, dass eine Gruppe es vorher entdeckt hatte. Wobei ich (Kathrin) nicht mal sicher bin, ob ich es gesehen habe. Aber Tomas ist fest überzeugt, es gesehen zu haben.

Aber das zweite haben wir ganz alleine gefunden obwohl es mitten auf einem dicht bewachsenen Baum hing. Man sah eigentlich nur ein Büschel Haare. Sogar eine geführte Gruppe ist an diesem vorbei gezogen.

Da es schon langsam dunkel wurde, verabschiedeten wir uns aus dem Park und schlenderten noch ein wenig durch die Stadt.