• Beitrags-Kategorie:Niederlande

Weerribben-Wieden

Durch die Uhrumstellung konnten wir heute eine ganze Stunde eher in den Tag starten. Nur blöd, dass wir fast zwei Stunden länger geschlafen haben als sonst. Aber tut ja auch mal ganz gut…

Nach den morgendlichen Ritualen inklusive Frühstück haben wir einen kleinen Ausflug zum nahegelegenen Nationalpark Weerribben-Wieden geplant.

15 Autominuten später haben wir unser Ziel schon erreicht. Im kleinen Örtchen Sintkloster gibt es einen zentralen Ausgangspunkt für diverse Wanderrouten mit Souvenirshop, Café usw.

Dort angekommen, entschieden wir uns wir erst einmal für die kleine Route, welche uns mitten durch das niederländische Moor führte. Neben einigen Vogel-, Schlangen und Kriechtierarten, sind hier sogar Otter beheimatet. Zeigen wollten die sich aber nicht, obwohl Luna die kleinen Marder mehrfach lautstark aufforderte!

Auf dem Wanderweg gibt es mehrere Beschilderungen mit Infos sowie einige Aussichtsplattformen.

Nach einer knappen halben Stunde war der Rundgang jedoch schon vorbei und kamen wieder zum Ausgangspunkt.

Als nächstes wollten wir uns an die große Wanderung herantrauen. Die ersten Meter jedoch waren schon unmöglich mit dem Kinderwagen zurückzulegen, sodass wir wider umgekehrt sind. Zu tief war das Moor. Einen befestigten Weg gab es auch nicht so wirklich.

Danach haben wir überlegt, ins örtliche Café auf ein Stück Kuchen und ein Kopje Koffie einzukehren. Allerdings war es schon recht spät, sodass wir es für sinnvoller erachteten, eine Lokalität fürs Mittagessen aufzusuchen.

Wir sind wieder in den Stadtkern von Giethoorn gefahren und haben uns ein nettes Restaurant – direkt am Fluss gelegen – ausgesucht.

Nach dem Essen war die Laune wieder etwas besser, nur Luna war schon ziemlich müde. Auf dem Weg zum Auto ist sie mehrfach Bekanntschaft mit dem Giethoorner Betonboden gemacht.

Wieder im Ferienhaus angekommen, mussten wir dann irgendwie den Nachmittag überbrücken mit einem Kind ohne Mittagsschlaf. Luna lieferte uns ein ansprechendes Entertainmentprogramm, sodass die Zeit wie im Flug verging.

Wir haben dann natürlich noch zu Abend gegessen, die üblichen Sachen erledigt und den letzten Abend in Giethoorn entspannt ausklingen lassen.