Nachdem wir recht früh auf den Beinen waren, besuchten wir ein Frühstückslokal in der Nähe unserer Wohnung.


Ein ganz einfacher Laden, von einer netten Familie betrieben!



Das Essen war auch sehr lecker und sogar die Kinder haben tonnenweise Waffeln gefuttert.




Anschließend legten wir einen längeren Fußmarsch zum Khlong Mae Kha zurück. Hierbei handelt es sich um einen Kanal mit mehreren Brücken und vielen kleine Stände an den Seiten, die von den ansässigen Locals betrieben werden.










Allerdings waren wir quasi alleine hier, da sämtliche Läden erst nachmittags öffnen. So konnten wir das Ambiente in aller Ruhe genießen.






Danach beschlossen wir, in eine Mall zu fahren und bestellten ein Grab, auf das wir diesmal zum ersten Mal mehr als zwei Minuten warten mussten.
Da es heute sehr heiß war, freuten wir uns, als wir endlich die gut klimatisierte Maya Mall betreten konnten.


Die Mall erstreckte sich über sechs Etagen und hatte alles zu bieten, was man sich vorstellen kann.

Luna hat direkt alles gefallen, was nach Kleid oder Schmuck aussieht und sich zunächst eine neue Kette gekauft.
Wir schlenderten durch ein paar Geschäfte und gelangten aus Versehen in die Kinderspielhölle, wo wir natürlich erst einmal gefangen waren.




Die Kinder fuhren ein paar Fahrgeschäfte für kleines Geld und waren glücklich.
Im Anschluss hatten wir großen Hunger und enterten ein japanisches Curryrestaurant, wo wir kräftig reinhauten.


Leo hat nach einigen Ehrenrunden dann auch endlich mal geschlafen und Luna konnte noch ein paar Sachen shoppen. Zwischenzeitlich hat sie einen Sitzstreik in einem Spielzeugladen eingelegt, weil sie keinen kitschigen Kinderreisekoffer haben durfte. Schlimme Eltern…


Als die Taschen voll waren, haben wir uns per Taxi in die Altstadt fahren lassen. Jetzt ging es zum Fish Spa!



Leo war leider noch zu klein, sodass die restlichen drei sich schön die Hornhaut von den kleinen Fischen in den Becken knabbern ließen. 15 Minuten kosteten umgerechnet ca. 1,50€. Kann man nicht meckern und es hat sich gelohnt. Unsere Fußsohlen fühlen sich von nun an wie kleine Katzenpfötchen an.




In der Nähe haben wir noch ein wenig eingekauft und Eis geholt, welches die Kinder neben einer wuseligen Hauptstraße im Eingangsbereich einer Apotheke verdrückt haben.



Dorthin haben wir auch unser Taxi bestellt. Es ging kurz nach Hause, die ganzen Sachen wegbringen.
Nach ein paar Minuten ging es aber weiter.

Unsere Unterkunft ist nämlich nur wenige Gehminuten vom berühmten Chiang Mai Night Bazaar entfernt. Da es schon langsam anfing zu dämmern, ging es los und schon nach wenigen Schritten erreichten wir die Vorläufer des Nachtmarktes. Auf den Bürgersteigen zierten bereits unzählige Stände mit Krimskrams des Weg und viele Menschen waren unterwegs auf den Straßen.




Irgendwann erblickten wir das Schild mit der Aufschrift „Night Bazaar“. Hier musste es doch sein.

Eine überdachte Halle mit einigen Food-Ständen. Aber nicht mehr als 10-15. Sollte das etwa schon alles sein? Ein wenig Enttäuschung machte sich breit.

Wir holten einen Banana Roti und Smoothies und setzten uns hin. War zwar ganz nett hier, aber kaum was los.




Dann sahen wir die Menschenmassen aus dem Komplex auf der anderen Straßenseite hinein- und herausströmen.

Sofort hin da! Hier gab es einen riesigen Foodcourt mit unglaublich vielen Ständen von Eiscreme über die obligatorischen Insekten, frisches Seafood bis zu allen möglichen Thaiklassikern.








Hier haben wir natürlich ordentlich geschlemmt und die tolle Atmosphäre mit Livemusik genossen.

Satt und zufrieden rollten wir nach Hause und fielen erschöpft um 21 Uhr ins Bett. Was für ein toller Tag!


