Unser heutiger Tag startete wieder mit einem leckeren Frühstück. Danach wurden unsere restlichen Sachen gepackt, denn heute heißt es Abschied nehmen von Hoi An.


Unser heutiges Ziel ist die nur knapp 30 km entfernte Stadt Da Nang.
Da Nang ist eine lebendige Küstenstadt in Zentralvietnam, die für ihre Mischung aus moderner Urbanität und natürlicher Schönheit bekannt ist. Sie liegt malerisch zwischen den Marmorbergen und dem Südchinesischen Meer und zieht Besucher mit ihren langen Sandstränden an. Die Stadt bietet eine entspannte Atmosphäre, ist aber zugleich ein bedeutendes wirtschaftliches Zentrum mit wachsender Infrastruktur. Da Nang gilt als Tor zu Zentralvietnam und verbindet Tradition und Fortschritt auf faszinierende Weise.
Da durch die kurze Entfernung die Transferzeit unter einer Stunde liegt, haben wir noch eine Aktivität gesucht, um die verbleibende Zeit ein bisschen zu verkürzen. Wir entschieden uns für einen Abstecher Richtung Altstadt, um dort einem Laternenworkshop zu machen.


Bei der „Lantern Lady“ bastelten die Kinder mit Unterstützung von uns jeweils eine Laterne. Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht und war gar nicht so einfach wie gedacht.








Danach ging es in ein nahegelegenes Restaurant am Fluss zum Mittagessen, bevor wir zurück zu unserer alten Unterkunft gefahren sind.





Dort holte uns nach kurzer Zeit unser Fahrer ab und brachte uns in unsere neue Unterkunft. Hier wurden wir nicht nur von dem Mitarbeiter freundlich begrüßt, sondern auch von allerhand Tieren (Karpfen, Meeresschnecken und einem Hund), was natürlich zu großer Begeisterung bei den Kindern führte.




Nachdem das Zimmer eingerichtet war, haben wir die Kinder schonmal angefangen, bettfertig zu machen, bevor es nochmal raus ging zum Abendessen.







Wir entschieden uns für ein italienisches Restaurant und die Kinder verputzten ihre Margherita Pizza im rekordverdächtigen Tempo.







Danach machten wir uns auf zur Drachenbrücke.
Die Drachenbrücke in Đà Nẵng ist eines der markantesten Wahrzeichen der Stadt und beeindruckt durch ihr modernes Design in Form eines goldenen Drachens, der sich über den Han-Fluss windet. Sie wurde 2013 eröffnet und symbolisiert in der vietnamesischen Kultur Glück, Macht und Wohlstand. Besonders beliebt ist die Brücke wegen ihrer spektakulären Feuer- und Wassershow: Jeden Freitag-, Samstag- und Sonntagabend um 21 Uhr spuckt der Drache Feuer und Wasser, begleitet von eine farbenfrohen Lichtinszenierung.
Und genau auf diese Feuershow freuten wir uns schon den ganzen Tag. An der Brücke angekommen, wunderten wir uns über die vielen Menschen, machten uns aber keine großen Gedanken. Um 20:30 Uhr startete plötzlich auf der gegenüberliegenden Seite des Flusses eine Feuerwerksshow. Die Masse war begeistert und filmte jede Sekunde dieser knapp 20-Minütigen Show.













Wir ließen uns nicht beirren und positionierten uns am Maul des Drachens, um ja nichts zu verpassen. Die Kinder fingen aufgrund der späten Uhrzeit und der riesigen Menschenmassen schon langsam an, ungeduldig zu werden.
Um 21 Uhr passierte NIX! Kein Funken Feuer kam aus dem Maul des Drachen. Wir gaben ihm noch weitere 10 Minuten, bevor uns der Wachmann sagte, dass de Drache heute kein Feuer spucken wird.




Müde fielen wir ins Bett!

