Heute morgen gab es leckere Nutellabrote auf unserem großen Balkon. Das Wetter war zwar noch etwas bewölkt, konnte unsere Laune aber nicht trüben, denn wir hatten heute tolle Sachen vor.


Mit etwas Verspätung haben wir uns auf den Weg gemacht. Wir haben versucht, uns durch das verwirrende Busnetz zu kämpfen, aber es kam wie es kommen musste: Irgendwie fuhr der Bus nicht da hin, wo wir ihn haben wollten. Ich verstehe dieses System hier wirklich nicht! Gut, wenn man hier lebt und ortskundig ist, mag es vielleicht eine tolle Sache sein, aber eine so große Stadt mit so vielen Touristen, da ist es schon eine richtige Herausforderung, ans richtige Ziel zu kommen. Vielleicht sind wir auch einfach nur zu dumm…
Irgendwie haben wir es aber doch in die Nähe unseres Ziels geschafft. Allerdings haben wir uns dort aber entschlossen, die letzten fast drei km von der Bahnhaltestelle zu laufen. Man weiß ja nie, wo man landet…
Man muss dazu sagen, dass Tomas‘ Laune durch diese ganze Verfahrerei und so war, wie die auf unserem Nutellaglas…
Dann waren wir endlich angekommen im “Fatherdale Wildlife Park“. Hierbei handelt es sich um einen Park, der eine Vielzahl der hier in Australien ansässigen Tierwelt beherbergt. Einige von ihnen waren sogar zum greifen bzw. zum streicheln nah. So haben wir z.B. Koalas, Kängurus, Wallabys, Wombats, einen Tasmanischen Teufel, Emus, Pinguine, Kasuare, Ameisenigel, Quokkas, Eulen und vieles vieles mehr bestaunen können.















Das Highlight war aber, dass wir einen Koala, den Duke, anfassen durften und uns mit ihm fotografieren lassen konnten (natürlich gegen Aufpreis). Das war wirklich toll. Die Koalas sind ziemlich weich. Toll war auch, dass man an verschiedenen Stellen für 2 AUD Futter für einige Tiere kaufen konnte, meist für Kängurus oder Wallabys. Leider waren die meistens schon satt und ließen sich von dem Grasmix nicht beeindrucken, sodass wir darauf sitzen blieben. Naja, man soll ja auch nichts von Fremden annehmen…
Aber einige konnten wir dann damit doch anlocken, sodass wir die Chance nutzten und mit den Tieren geschmust haben.















Man muss dazu sagen, dass Tomas es sage und schreibe geschafft hat, von drei Tieren “gebissen“, naja oder eher gezwickt zu werden.
Allerdings möchte ich euch nicht verschweigen, dass er die anderen Tiere (also die, die ihn nicht auffressen wollten) bravourös angelockt hat. So hat er beispielsweise den süßen Quokkas Blätter angeboten, die sie ihm aus der Hand gefressen haben. Dies wurde später sogar von anderen Besuchern nachgeahmt.





Hach, das war wirklich ein tolles Erlebnis und im Endeffekt waren wir viel länger da als eigentlich eingeplant. Wer ist eigentlich euer Liebling?




Nach eineranderthalbstündigen Fahrt mit Bus und Bahn (diesmal hat alles geklappt), sind wir an unserem zweiten Ziel für heute abgekommen: “Bondi Beach“!



Dieser liegt ca. 7 km von Sydneys Stadtzentrum entfernt und ist nicht nur einer der bekanntesten Surfspots der Welt, sondern der berühmteste Strand Australiens und auch unter den Top 3 Sehenswürdigkeiten der Stadt (die anderen sind das “Opera House“ und die “Harbour Bridge“).
Leider hat sich, aufgrund der späten Uhrzeit, keine Möglichkeit mehr ergeben, ins Wasser zu hüpfen. Außerdem hatte sich das Wetter wieder ein bisschen zugezogen und es war recht windig und frisch.

Wir haben uns trotzdem in den Sand gesetzt und später einen Spaziergang gemacht, die Atmosphäre genossen und den Surfern zugeschaut.



Später sind wir noch an der Promenade in ein Lokal eingekehrt, um unseren Hunger zu stillen.
Die Rückfahrt gestaltete sich vollkommen problemlos und nach einigen kleinen Erledigungen ging es wieder zurück ins Hotel.
Der Tag war doch ziemlich anstrengend, sodass es recht zügig ins Bett ging. Denn morgen geht es weiter Richtung Cairns.
