• Beitrags-Kategorie:Schweiz

Grüezi

Ich sitze im vollgepackten Auto auf der A3. Neben mir ein schlafendes Baby!

Richtig, es geht endlich wieder auf Reisen!

Leider ist die Auswahl möglicher Reiseziele ja momentan sehr beschränkt. Die favorisierte Destination hieß ursprünglich Island. Als wir zaghaft mit den Planungen begannen, machten uns die Behörden jedoch einen Strich durch die Rechnung. Quarantänepflicht für alle Nationen bei der Einreise! Das kam für uns natürlich – gerade mit Baby – nicht infrage!
Dann haben wir angefangen, uns mit Norwegen zu beschäftigen. Wenige Tage später: Zehn Tage Quarantänepflicht für deutsche Reisende!

Doch so schnell wollten wir nicht aufgeben, wir hatten noch einen Joker in der Hinterhand. Es sollte unser schönes Nachbarland sein. Die Schweiz!
So könmen wir gänzlich auf das Flugzeug – und die damit einhergehende Unsicherheit bezüglich der Rückreise – verzichten.
Denn wir haben beschlossen, die Reise nur mit dem eigenen Auto zu bestreiten, um möglichst flexibel zu sein.

Warum überhaupt in der jetzigen Zeit reisen?

Eigentlich gibt es wohl momentan schönere und wichtigere Dinge als umherzureisen.
Doch wir als junge Eltern haben nunmehr den Drang verspürt, ein wenig dem Alltag zu entkommen. Gerade jetzt haben wir ein wenig mehr Zeit, um als Familie zusammenzuwachsen. Und diese paar Wochen wollten wir möglichst sinnvoll nutzen.
Zuhause ist momentan alles strikt durchgetaktet: Aufstehen. Baby versorgen. Frühstücken. Waschen. Kochen. Baby waschen. Schlafen gehen…
Und ehe man es bemerkt, sind die drei bis vier Wochen auch schon wieder um, ohne dass man großartig etwas unternommen hat, zumal viele Aktivitäten ja momentan auch nur recht eingeschränkt sind!
Dazu kommt noch, dass Deutschland – respektive NRW – auch nicht gerade der sicherste Ort ist, wenn man sich aktuelle Zahlen der Pandemie vor Augen führt.
Island, Norwegen und auch die Schweiz sind schon deutlich weniger betroffen als Deutschland.

Warum geht’s in die Schweiz?

Die Schweiz ist – wie gesagt – recht gut mit dem Auto erreichbar.
Außerdem reizt uns die Landschaft, die Berge und auch die Ruhe. Wir denken, dass wir dort ein wenig entschleunigen und viel Zeit ohne die Alltagshektik miteinander verbringen können!

Die Planungen waren diesmal allerdings nicht so einfach, da wir nicht genau wissen, wie unsere kleine Luna so eine Reise verkraftet. Im Juni waren wir zwar schon einmal für ein paar Tage in Königswinter, aber das ist wohl nicht wirklich miteinander vergleichbar.
Darum haben wir beschlossen, einfach auf die Planungen zu verzichten.
Um nicht allzu lange am Stück im Auto zu sitzen, bauen wir zwei Zwischenstopps in Deutschland (Mainz und Freiburg) auf dem Weg in die Schweiz ein. So können wir ganz entspannt von Tag zu Tag schauen. Das Einzige, was wir bisher gebucht haben, ist eine Unterkunft in Mainz.

Die Schweiz ist noch ein ziemlich weißer Fleck für uns. Dies ist zum Teil bewusst so gewählt, damit die Überraschungen größer sind (und zum anderen Teil ist es einfach unserer Faulheit geschuldet).

Grob haben wir uns bereits die Karte angeschaut, aber so wirklich wissen wir noch nicht, welche Route wir einschlagen werden.

Einzig die französische Schweiz mit den Kantonen Waadt und Genf fallen leider schon raus, da diese vor wenigen Tagen zum Risikogebiet erklärt wurden. Natürlich werden wir die Region dann großzügig umfahren.

Nun sind wir nach kurzer Rast schon fast in Mainz angekommen.
Hier bleiben wir quasi nur zum Ausruhen für eine Nacht, ehe es morgen früh weiter gen Freiburg im Breisgau geht.

Wir werden berichten…