Der heutige Tag begrüßte uns mit Sonnenschein. Perfektes Wetter für einen Abstecher in die Hauptstadt: Amsterdam.
Nach dem üblichen Prozedere, starteten wir unseren ca. 20 minütigen Marsch Richtung Bahnhof. Für 26 € erhielten wir unser Bahnticket (2 Erwachsene für Hin- und Rückfahrt).




Der Zug fuhr wenig später ein und schon konnte der Spaß losgehen. 6 Haltestellen (31 Minuten) trennten uns von unserem Ziel. Luna musste vor lauter Erschöpfung erst einmal etwas essen, schien aber trotzdem sehr angetan von der Fahrt (tut tut).


Angekommen waren wir geschockt von den Menschenmassen, die wir antrafen. Sowas ist man gar nicht mehr gewohnt.


Nachdem wir uns durch das erste Gewusel geschlagen haben, bummelten wir durch die Straßen von Amsterdam. Wir haben uns keinen speziellen Plan gemacht, sondern wollten uns einfach treiben lassen.







Am Dam (Zentraler Platz der Stadt Amsterdam) machten wir den ersten Fotostop. Der Königliche Palast, die Nieuwe Kerk oder die imposanten Einkaufsgebäude interessierten Luna nicht. Sie hatte nur Augen für die unzähligen Tauben auf dem Platz. Zum Glück sind diese nicht auf unseren Keksvorrat aufmerksam geworden.













Danach ging es weiter auf der Kalverstraat, um den ansässigen Legostore sowie das „House of Rituals“ zu besuchen. Da man Luni schon anmerkte, dass die Laune langsam nachließ, überlegten wir, was wir als nächstes tun sollten. Da keine Grünanlage in nächster Nähe war, entschlossen wir uns, zu einem Spaziergang zum „Anne Frank Haus“.








Der ca. 15 Minütige Weg gestaltete sich aber als nervliche Zerreißprobe. Die Bürgersteige waren mega eng, überall wimmelte es vor Fahrradfahrern und da Luna nicht mehr im Kinderwagen zu halten war, wanderte sie selbst mitten durch das ganze Gewusel (natürlich bloß nicht an der Hand!). Sie meisterte das alles aber sehr gut.









Angekommen am Ziel, war die Luft bei uns allen irgendwie raus. Wir hatten gar keine Augen mehr für unser Ziel. Wir entschieden uns, zurück zum Hauptbahnhof zu gehen. Kurz vorher schlief Luni friedlich ein und wir hatten ein bisschen Zeit durchzuatmen.


Wir manövrierten das schlafende Kind durch den Großstadtlärm und genossen die „Ruhe“ mit einem Frappuchino. Als sie wieder erwacht war, war es Zeit fürs Mittagessen.






Unser Wahl fiel auf das „Sea Palace“, ein chinesisches Restaurant, das verankert in einer der unzähligen Grachten liegt. Aufmerksam wurden wir auf dieses Restaurant durch die Sendung „Kitchen Impossible“. Dort musste Tim Mälzer nämlich die Peking Ente nachkochen, was wohl eine der Königsdisziplinen in der chinesischen Küche ist. Als wir das gesehen haben, wollten wir diese immer einmal probieren.
Das Restaurant erschließt sich über drei Etagen und war gut gefüllt. Wir bekamen einen Platz und bestellten unser Essen via App. Es gab für uns Dim Sum, Nudeln mit Rind und natürlich Peking Ente. Diese wurde kurz vor dem Servieren angeschnitten. Leider wollte unsere Ente wohl fliehen und erprobte den Abflug. Aber kurze Zeit später gab es eine neue. Und was soll ich sagen, sie war wirklich köstlich. Das witzige in dem Restaurant war, dass es dort sogar Servier-Roboter gibt.










Mit vollem Magen machten wir uns auf den Heimweg. Nach einem kurzen Zwischenstopp bei Albert Heijn ging es zurück in unser Häuschen, wo wir den Abend entspannt ausklingen ließen.
