Heute stand erstmal Ausschlafen auf dem Plan. Glücklicherweise konnten wir beide sehr gut schlafen, sodass wir freudig unserem ersten Tag in Tokyo entgegenfieberten.
Unsere erste Anlaufstelle war eine organische Bäckerei mit angeschlossenem Café. Hier gab es für uns eine belgische Waffel und Avocadotoast. Beides war sehr lecker.




Das Café lag praktischerweise direkt neben dem Park vom Tokyo Tower, wo wir gestern Abend ja nicht mehr drin waren. Also haben wir dort direkt einen Verdauungaspaziergang gemacht.
In dem Park waren einige Tempel und Skulpturen zu bestaunen und auch eine Monsterspinne hatte dort ihr Netz ausgesponnen.










Danach ging es mit der Bahn weiter richtung Kaiserpalast. Auch dieser war in einem Park gelegen. Hier wurde es schon langsam etwas touristischer. Den Palast selber haben wir nicht besichtigt, da man sich für eine Tour anmelden muss.






Tomas wurde es dann langsam zu „kulturell“ und er wollte irgendwo hin, wo was los ist. Also nicht lange überlegt und weiter richtung Akihabara.


Akihabara ist das „Elektro-Viertel“ und ein Traum für jeden Manga- und Computerspielefan. Schnell das Geld in Münzen gewechselt und rein ins Vergnügen.

Wir haben wirklich alles ausprobiert. Greiferspiele, Kampfspiele und Nippes aus dem Automaten ziehen (so wie beim Kaugummiautomaten).




Aber das Beste war einfach das Mariokart Autorennen. Man saß auf richtigen Autositzen, inklusive Lenkrad und Pedalen und konnte gegeneinander Autorennen fahren. Das hat so einen Spaß gemacht! Leider hat Tomas 2 von 3 Runden gewonnen.



Um den Ausflug abzurunden, sind wir noch in ein Katzen-Café eingekehrt. In Japan gibt es allerhand kuriose Cafés. In diesem hier saß man im einem Raum mit den Kätzchen und konnte diese streicheln oder mit ihnen spielen. Witzigerweise gab es hier keinen Kaffee, sondern nur kleine Dosen. Und die Katzen waren auch nicht so begeistert von uns. Außer eine, die war sehr schmusig. Sie wollte gar nicht von Tomas‘ Schoß runter, als wir gehen wollten. Sie hat mich bei dem Versuch sogar gebissen, naja oder eher gezwickt…







Da uns nun ein kleines Hüngerchen plagte, sind wir in einen ansässigen Einkaufszentrum zum Essen gegangen. Es gab Ramen – bestellt am Automaten.


Gestärkt ging es nun erneut mit der Bahn weiter zu einer weiteren wichtigen Sehenswürdigkeit. Das Pokémon Center. Dies ist der größte Pokemon Laden überhaupt und hier soll es alles geben was es von Merch auf dem Markt gibt. Die Sachen waren alle so toll, dass ich mich gar nicht entscheiden konnte. Letztendlich dürften ein paar Kleinigkeiten mit.



Langsam wurden die Augen schwer, sodass uns auf dem Weg zu unserer letzten Station des heutigen Tages fast die Augen zugefallen sind. Aber pfiffig wie wir sind, haben wir uns erstmal ein Matcha Softeis gegönnt. Dies ist ja Grüner Tee und wir sind der Meinung, dass wir danach deutlich wacher waren. Haha…


Danach haben wir die eigentliche Sehenswürdigkeiten bestaunt. Den Skytree! Hierbei handelt es sich um einen Fernsehturm, der außerdem das zweithöchste Gebäude der Welt ist.



In unserem Hotelsviertel angekommen, wollten wir noch einen gemütlichen Snack zu uns nehmen. Wir entschieden uns für ein Restaurant, welches mit englischer Karte geworben hat. Als wir drinnen angekommen sind, traf uns bald der Schlag. Es war ein recht kleiner und mega überfüllter Raum, voll mit laut lachenden Japanern. Eigentlich wären wir am liebsten umgekehrt, spätestens als die dann noch anfingen Kippen zu rauchen, aber das wäre ja irgendwie unhöflich. Also Zähne zusammen beißen und durch.
Wir bestellten drei unterschiedliche kleine Gerichte die sehr lecker waren und waren am Ende froh geblieben zu sein.





Erschöpft aber glücklich ließen wir den Abend im Hotel ausklingen.
