Heute morgen schellte der Wecker mal wieder viel zu früh. Schnell raus aus dem Bett, denn heute warten mal wieder einige schöne Unternehmungen auf uns.
Zum Frühstück kehrten wir heute bei „Bread & Chocolate“ ein. Auf dieses Restaurant freuen wir uns schon die ganze Zeit, da wir es bereits in unserer Vorabrecherche entdeckt hatten und die Bilder schon sehr vielversprechend aussahen.
Diesmal gab es für mich karibische Pancakes und für Tomas Waffeln. Man muss sagen, dass es wirklich sehr lecker war.



Danach ging es wieder zurück zur Wohnung, wo wir unsere Drahtesel für den heutigen Tag sattelten. Gestern haben wir uns bei unserer Vermieterin nämlich Fahrräder bestellt, um heute an der Küste entlangzufahren.

So fuhren wir auf unseren farbenfrohen Karibikcruisern los. Glücklicherweise herrschte auf den Straßen nicht viel Verkehr, sodass wir ganz gemütlich die ersten 4 km zurücklegen konnten.



Unser erster Stop war das „Jaguar Rescue Center“. Hierbei handelt es sich um eine gemeinnützige Organisation, die verletzte Tiere aller Art aufnimmt, um sie wieder aufzupäppeln und nach Möglichkeit wieder auszuwildern. Der Eintritt kostete 20 US Dollar pro Person.
Man wurde in kleine Gruppen aufgeteilt und erhielt einen Guide, der einem nicht nur viel zu den einzelnen Arten, sondern auch zu der Leidensgeschichte der Tiere erzählte.


Ein Großteil der Tiere kann glücklicherweise wieder ausgswildert werden, aber es gibt auch einige Tiere die permanent in der Anlage leben. Dazu gehören zum Beispiel ein Pekaris und zwei Weißwedelhirsche (die von mir fälschlicherweise für Kühe gehalten wurden haha), die sich auch komplett frei in der Anlage umher bewegen können.












So hatten wir die Möglichkeit nicht nur Babyaffen und Faultiere zu sehen, sondern auch Schlangen, Kaimane, Schildkröten, Papageien, einen Regenbogentukan usw..
















Nach der anderthalbstündigen Führung, setzten wir uns erst einmal in das Café, um uns zu stärken, denn vor uns lagen noch weitere 10 km Radfahrt, bevor wir an unserem Ziel „Manzanillo“ angekommen sind.
Nachdem wir das Ortsschild passiert haben, erblickten wir auch direkt wunderschönen, weißen Sandtrand und das türkisblaue Meer. Schnell die Fahrräder an einer Palme festgemacht, Schuhe aus und rein ins Vergnügen.



In Manzanillo soll einer der schönsten Strände der Karibikküste sein und ja, auch wir können nichts gegenteiliges behaupten. Wir genossen einfach unsere Zeit und verbrachten hier ca. zwei Stunden.










Auch der Rückweg führte uns durch Palmen gesäumte Straßen und immer mal wieder konnte man aus den Bäumen das Gebrüll der Brüllaffen hören.

Auf den letzten Kilometern wurden die Straßen wieder voller und wir waren froh, als wir an der Unterkunft angekommen waren.
Erschöpft und völlig ausgehungert, ging es nach einer kurzen Rast in ein Soda, wo es wie üblich „Chicken in Caribbean Sauce“ mit Reis und Bohnen gab. Es mag vielleicht eintönig klingen, aber es ist wirklich sehr lecker und wenn ihr es probieren würdet, würdet ihr es sicher verstehen.

Wir schlenderten noch ein bisschen durch die Stadt und deckten uns für die morgige Fahrt mit Proviant ein, bevor uns schon bald wieder die Augen vor Erschöpfung zufielen.


